“There is no safe place. There is no heaven. Not for us.” There will be, he promised in the darkness, new words written upon his heart. I will make one.
• Get some Inplay-Infos •
Knowledge is power
• GENRE: FREIES FANTASY|MUTANTS

• PLAYSTIL: SZENENTRENNUNG

• ORT: SAN FRANCISCO

• FSK: 18

• JAHR: 2019

• WELCOME TO SAN FRANCISCO •
golden city burdened by history
Willkommen Fremder. Schφn, dass du Interesse an unserem Forum hast und dir die Zeit nimmst dich mal umzusehen. Das Forum ist ein freies Fantasy Forum mit dem Thema Metahumans/Mutanten, wobei wir uns von bestimmten Serien, Bόchern und Filmen inspirieren lieίen.

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• THE SQUAD •
blessed with too much power
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Nikolas     Neela

Adira     Geleai

Arsim     Sephy





#16

RE: MALE WANTEDS

in Die Gesuche 02.11.2019 13:29
von Nawin Locklear • 4 Beitrδge



Name | Alter | Geschlecht | Rasse | Beruf | Avatar
• Nawin Locklear | 98 | Männlich | Mutant | Stellv. Leiter d. Academy | Harry Shum Jr. •


Das bin ich:
• Zugehörigkeit: Academy
Mutation: Magie & Zell Manipulation ( er altert langsamer) •


Deine Geschichte:
• 1921 Geboren denkt am zu aller erst das der junge Japanisch Ab-stämmige doch längst tot oder zumindest aussehen sollte wie ein alter Mann, doch in seiner Geschichte hat die Evolution es sehr gut mit ihm gemeint. Geboren wurde er allerdings in Fresno eine Stadt in Kalifornien, wo er während des zweiten Weltkrieges in eine Ausbildung zum Soldaten gesteckt wurde, natürlich führten seine Schritte auf das Schlachtfeld selbst. Doch lange diente der Mann nicht, denn natürlich kommt es anders als es sollte, denn bei einer Mission wurde seine Truppe übermannt und gefangen genommen. Sie wurde die Versuchsobjekte von Experimenten eines Professors des Nationalsozialistischen Staates, dieser versuchte Mutationen zu erwecken um sie für Militärische Zwecke zu missbrauchen. Mit mäßigem Erfolg, doch die Mutanten die tatsächlich entstanden wurden alle dennoch von Nawin in den Schatten gestellt. Nach Jahrelanger Folter und dem gläsernen Blick auf ein kleines Fenster gerichtet, entfesselte sein Körper eine Macht die er bis heute nicht erfassen konnte. Nawin entwickelte die Fähigkeit Magie zu praktizieren, er war vermutlich der erste wirkliche Hexer auf der Erde. So war es auch kein Wunder das sich dieses Talent gegen Ende des Kriegs gegen seine Alpträume richtete und er die Möglichkeit hatte ihr Gefängnis zu zerstören und möglichst viele Insassen mit raus zu nehmen. Doch was tun mit einer Truppe voller Männer welche Mutationen entwickelt hatten und dem Wahnsinn nur ein Schritt entfernt von waren, dazu kam waren sie nun in einer zerstörten Welt voller Menschen die, die Wahrheit noch nicht kannten. Auch wenn sie Glück hatten auf Amerikanische Soldaten zu treffen, war das Erklären ihrer Umstände natürlich nichts was sich als besonders einfach gestaltete, doch mit einer gewieften Lüge eines Kollegen schafften sie es die Aufmerksamkeit so kurz vor dem Sieg von sich abzulenken. Samt seiner ganzen Einheit und anderen gefangen ging es schließlich zurück in die Heimat, doch von Nawins Familie war niemand mehr aufzufinden... als hätten diese niemals existiert, tatsächlich aber waren sie Opfer der Internierung japanischstämmiger Amerikaner geworden was dazu führten das sie zwanghaft umziehen sollten, nach dem Krieg legte sich das natürlich aber dennoch hatte Nawin so niemals mehr die Möglichkeit diese wiederzufinden und blieb allein in Fresno zurück. Er blieb im Militär, noch immer Jung geblieben wie niemand anderes um sich herum, schob er es zu aller erst auf seine Abstammung das Falten kein Thema waren. Doch mit den Jahren von Hochzeiten seiner Kameraden, und künftigen Kindern wunderte er sich schon etwas. Schließlich aber nach weiteren 20 Jahren trennte sich von seinen Militär Jahren und entschied sich dazu Mutanten Rechte zu unterstützen, reiste somit weg von aller Welt. Immer einen Schritt von BLADE weg welche ihn mittlerweile auf dem Radar hatten, ein Mann der niemals zu altern schien? Das war ein gefundenes fressen für die Organisation. Nawin befand sich auf der dauer Flucht, wirkte aktiv mit Gleichberechtigung zu fordern und sich aufzulehnen, leider ging das Spiel nicht ewig so. In den 70igern erwischten sie den gewieften selbsternannten Hexenmeister schließlich und sperrten ihn für 15 Jahre weg, Nawin hatte Jahrelang Mutanten Sträflinge durchs Land geschmuggelt, ihnen neue Identitäten gegeben, etwas für was er sich nicht schämte. Doch wie versprochen kam er wieder frei, lächelte in sich hinein, denn natürlich würde Nawin deswegen nicht ruhen, so konnte man den freiheitsliebenden Mann auch beim Fall der Berliner Mauer wieder sehen und erst da schien es ruhiger um ihn zu werden. Bis er vor sechs Jahren wieder auftauchte als es hieß das eine Mutanten Schule er öffnet werden sollte, zwar waren seine Zeugnisse gefälscht, doch deswegen war Nawin kein schlechter Lehrer, bei einem Herzen so groß wie Texas •


So Poste ich:
• Gerne auf Anfrage :) •




Wer sollst du sein?
• Hatemate...Opfer eines Unglücks? •

Name
• Musst du wissen •

Alter | Geschlecht | Rasse | Beruf
• ca.30 | Männlich | Frei | Krimineller? •

Wunschavatar
Richard Madden?

Natürlich kann man auch andere vorschlagen


Geschichte dahinter
• Vor 6 Jahren ist in einer Bar Nawin begegnet, man hat sich gut unterhalten, der Alkohol floss und es war im Grunde nichts dabei... außer das dein Portmonie verschwunden ist und damit? Damit ging für dich die letzten 6 Jahre alles den Bach runter.
Dein Konto? Leer geräumt. Dein Ausweis? Verkauft und für Kriminelle Zwecke missbraucht worden. Deine Frau? Verließ dich. Dein Job? Wurdest gekündigt. Dein Leben? Zerstört.
Der Täter? Der Typ auf der Bar.
Doch einen vorteil hatte es, da dich die Welt sowieso für ein Kriminellen hielt, war es für dich einfach in diesen Zweig einzusteigen, deinen Namen auch wirklich zu deinem Namen zu machen. Doch vergessen hast du denjenigen nicht welcher das alles zu verantworten hat, und du wirst ihn wieder sehen! Nach den Jahren suchst du ihn angetrieben aus Rachegelüsten und gerade wenn du ihn findest... rauscht ein hauch von Magie an uns beide und eine Kette kettet uns aneinander. Nun. Töten ist angesichts Nawins Mutation schwierig, wie machen sich zwei das Leben schwer so nah aneinander? Wird bestimmt lustig ! ... oder so. •


Probepost
• Probepost nein [ ] | ein alter [ ] | ein neu verfasster [ x ] | Probeplay [ ] •

Noch zu erwähnen wäre...
• Schön das du hierhergefunden hast owo Ich bin ein absoluter Story player und freue mich natürlich auf ganz viel Drama und Spaß zwischen den beiden, awkward Situationen und alles was dazu gehört! Natürlich würde ich nicht ausschließen das vielleicht funken sprühen könnten, aber das würde ich Spontan inplay machen Hab viel Spaß! •


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#17

RE: MALE WANTEDS

in Die Gesuche 08.11.2019 22:25
von Kilian Walsh • 4 Beitrδge



Name | Alter | Geschlecht | Rasse | Beruf | Avatar
• Kilian Walsh | 23 Jahre alt | männlich | Mutant | arbeitslos - mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten | Richard Harmon

•



Das bin ich:
• Mutation: Duplizieren - sich selbst oder auch Gegenstände (jedoch muss das noch geübt werden) || Eher ruhig, gute Bobachtungsgabe, kommt nur bei gewissen Leuten aus seiner Haut, bereut sehr vieles! || Kilian hat bis zu seinem 14. Lebensjahr zu den Pavee gehört || seitdem nur unterwegs. •

Deine Geschichte:
• Belana eine Mutantin und Matthew ein Ex-Blade Soldat, abgewandt von dieser Organisation um bei seiner geliebten zu bleiben und sie nicht ausliefern zu müssen. Ein Verrat sicherlich und doch war die Liebe der Beiden stärker gewesen, war sie noch immer. Er hatte sich einer neuen Gemeinschaft angeschlossen, der von seiner wunderbaren Frau. Pavee oder auch Irish Traveller werden die Mitglieder des fahrenden Volkes genannt, die ihren Ursprung in Irland hatten. Seine Frau brachte ihm nicht nur die Gebräuche der Pavee bei, sie brachte ihm auch die eigene Sprache bei, Shelta! Dadurch das er irisch-gälisch bereits aus seiner eigenen Familie beherrschte war es für Matthew nicht ganz so schwer wie erwartet. So lebten sie einige Jahre als junges Päärchen gemeinsam, immer auf der Reise von einer Stadt zur nächsten. Immerhin waren Pavee nie wirklich gut angesehen, sie hielten sich mit kleinen illegalen Jobs über Wasser und stifteten auch ab und an gerne Mal Unruhe. Zudem waren unter den Personen nicht nur Menschen, man lebte mit Mutanten im Einklang. Drei Jahre waren Belana und Matthew für sich ehe dann Devin auf die Welt kam, der älteste der vier Geschwister.
Fünf Jahre vergingen, die kleine Familie die im Grunde eine große Familie waren zogen immer wieder umher, blieben nie wirklich lange an einem Ort. So war es eben als Traveller, man machte es sich nicht wirklich gemütlich. Kinder wurden von jedem irgendwo mit erzogen und als Kind hatte man auch stets eine gewisse Freiheit sich zu entfalten. Hierbei spielte es wirklich keine Rolle welcher Rasse man angehörte! Nach fünf Jahren also bekam die kleine Familie abermals zuwachs von Kilian und Kian! Ruhig wurde es um die beiden nie, kaum konnten sie laufen war das Chaos vor programmiert. Denn natürlich stellten die Beiden stets genug Unfug an. Es war nicht selten das Kil und Kia – wie sie beide herzlich von allen genannt wurden – etwas zu hören bekamen oder aus bestimmten Gründen gemaßregelt wurden. Natürlich waren es Kinder und so wurde ihnen auch einiges durchgelassen. Ihr Lieblingsspiel war es jedoch Devin zu nerven, ihm auf den Geist zu gehen und ihn einfach nur zu ärgern. Denn im Gegensatz zu ihm hatten die Zwillinge bereits von vier Jahren ihre Mutation – bis heute ist jedoch unklar ob Devin überhaupt ein Mutant ist oder nicht. So war das ärgern des Älteren sogar noch lustiger. Auch wenn Belana das ganze natürlich nicht lustig fand, immerhin war eine Mutation nichts was man so nutzen sollte! Doch das vier-Jährigen zu erklären, die sowieso kaum wirklich Kontrolle über ihre Mutation hatten war nicht einfach für sie, auch Matthew kam da nur schwer dagegen an. Doch als ehemaliger Blade Soldat griff er etwas stärker als seine Ehefrau durch. Als Kil und Kia gerade einmal ihre Mutation für sich gefunden hatten, kam nun das letzte Kind der Familie zur Welt Mailin, das einzige Mädchen im Bunde! Für die drei älteren Brüder war sie jedoch sofort ein Sonnenschein, den man beschützen musste. Man musste sie vor all den anderen einfach beschützen. Erst recht vor denjenigen die nicht zu den Pavee gehörten.
Man wuchs heran zwischen anderen Kindern, seinen eigenen Geschwistern und den anderen Traveller. Stets war man unterwegs und wenn man nicht unterwegs war weilte man etwas außerhalb von Städten oder Dörfern. Hier ging es dann auf Beutezug, die Kinder stahlen meistens irgendwelches Zeug – wobei es gerade bei Kil und Kia nicht selten vorkam das sie ihre Mutation einsetzten. Etwas das gerade in größeren Städten ab und an Blade Soldaten auf den Plan riefen. Doch sie konnten es einfach nicht kontrollieren, nicht immer – gerade wenn man sie erwischte bei einer Sache. So war es nicht unüblich dann für die Pavee das Weite zu suchen! Natürlich versuchten andere Mutanten ihnen beizubringen wie sie es steuern konnten und kontrollieren konnten, es kam nicht selten zwischen Mitglieder und den Eltern zum Streit. Denn nicht alle von ihnen waren stets sanft dabei, gerade wenn es um das Training ging! So war es gerade nach anstrengendem Training immer so das Kil und Kia auf dem Schoss ihrer Eltern einschliefen, oder während alle gemeinsam beieinander saßen. Für die Kinder war kein Tag wie der selbe, selbst dann nicht wenn man einfach weiter reiste und man Tagelang nicht wirklich sich richtig ausbreiten konnte. Immerhin hatte man ja noch Geschwister die man stets nerven konnte und denen man auf den Geist gehen konnte. Doch während Kia eher der aufbrausende war, so war Kil der ruhige und in sich gekehrte. Gerade bei diesen zwischenzeitlichen Reisen von einem Ort zum anderen merkte man deutlich das er lieber alles beobachtete, genau analysierte und ansonsten ruhig auf seinem Platz saß. Außer es bot sich ihm eine Möglichkeit, dann sagte er auch was er dachte! Auch ansonsten wirkte er eher in sich gekehrt, nur durch seinen Zwillingsbruder kam er mehr aus sich heraus.
Sie ließen sich in der Nähe von Miami nieder als die Zwillinge zehn waren. Hier gingen sie das erste mal mit Mailin zu einem kleinen Raubzug, sie sollten nur einige Touristen die Geldbörse stehlen. Kein großes Unterfangen, erst recht nicht für Kil und Kian, hatten sie ihre eigene Strategie perfektioniert – laut ihnen natürlich nur. Devin war als Aufpasser dabei um im Notfall zu agieren oder seine kleinen Geschwister aus einer brenzligen Lage zu bringen. Immerhin war er ja schon 15. und wusste wie er gewisse Dinge einzuschätzen hatte. Kil hielt sich dementsprechend in der nähe von Devin auf, immerhin war Kil jemand der gerne andere beobachtete und von seinem älteren Bruder konnte er diesbezüglich einiges lernen. So war Kil es der die Straße beobachten sollte, die Leute in der Umgebung und durch Zeichensprache seinen beiden Geschwistern mitteilen sollte wen man am besten bestehlen konnte. Devin gab nur ab und an kleinere Anweisungen an Kil weiter, sodass dieser darauf agieren und reagieren konnte. Mailin war als Ablenkung gedacht, immerhin war sie das süße kleine Mädchen. Kia selbst war es dann der den Diebstahl durchführte. So hatte jeder seine Aufgabe, jeder machte sie für sich auch verdammt gut. So ungefähr liefen die meisten Raubzüge der Kinder Walsh ab, es klappte sogar echt verdammt gut. Gerade weil Mailin ihre Aufgabe auch so verdammt gut in die Tat umsetzte und stets eine neue Story für die Touristen einfallen. Sie perfektionierte ihre Aufgabe immer mehr! Genau wie Kil seinen Teil perfektionierte und Kian seinen. Jeder nahm seine gewählte Aufgabe verdammt ernst! Wobei es dennoch immer mal wieder passierte das sie erwischt wurden und dann das große Rennen los ging, das abhauen an sich. Wobei den drei stets klar war das sie nie einen von ihnen zurück ließen und so achteten sie selbst da noch auf ihre Geschwister. Nicht selten kam dabei ihre Gabe zum Vorschein! Immerhin wollte man sich gegenseitig schützen – sie waren eine Familie, niemand wurde zurück gelassen. Nicht immer kamen die drei heil von ihren Raubzügen zurück zum Standort der Pavee und nicht immer gerade mit dem was sie erbeutet hatten! Dennoch ihre Eltern waren immer nur froh wenn sie ihre Kinder heil wieder hatten. Was jedoch gleichzeitig hieß meistens das Lager aufzugeben und weiter zu ziehen.
Als Kilian und Kian 13 Jahre alt waren sollte jedoch das Leben eine entscheidende Wendung nehmen, eine die für alle vier Geschwister einiges ändern sollte. In der Nähe von Lexington war es dann soweit, das Leben der Kinder änderte sich auf einen Schlag. Mitten in der Nacht kamen nicht nur Cops, auch Blade Soldaten waren unter ihnen, wie sie die Leute gefunden hatten war jedem ein Rätsel. Die drei kleinsten der Familie Walsh schliefen bereits als es draußen laut wurde, ein regelrechtes Chaos entstand. Dadurch wurden die drei natürlich wach und erschrocken tauschten sie die ersten Blicke aus, bevor sie neugierig aus dem Fenster von dem Wohnwagen linsten in dem sie schliefen. Die erst 9-Jährige wurde von Kil sanft an sich gezogen, überfordert mit der Situation hatten die drei jüngsten der Walsh vergessen was ihre Eltern ihnen immer gesagt hatten, wenn so eine Situation jemals kommen sollte. Sie sollten fliehen, ein unterirdischer Tunnel sollte sie weit genug von dem Lager weg bringen, doch sie rührten sich nicht. Blieben an Ort und Stelle und schauten zu wie Männer und Frauen gleichermaßen ihre Freunde und Familien umbrachten. Devin, der ebenso wie die Eltern noch draußen gesessen hatte, war es der die drei Jüngsten daran erinnerte. Er schwungvoll die Tür zum Wohnwagen aufschlug und die drei jüngsten dann auch schon los scheuchte. Es blieb keine Zeit irgendetwas einzupacken, keine Zeit überhaupt noch auf etwas zu reagieren. Devin war es der sie zu dem unterirdischen Tunnel jagte und ihnen einbläute ja nicht zurück zu kommen! Natürlich zögerten sie, doch als Schüsse in ihre Richtung wahrzunehmen war, schob Devin sie nur noch weiter in den Tunnel und verschloss diesen. Es gab kein zurück – sie mussten dem Tunnel folgen!
Die Zwillinge und Mailin waren auf sich gestellt, es gab kein zurück, sie durften nicht zurück immerhin wussten sie ja nicht einmal was genau passiert war. Mailin hielt Kilian an sich gedrückt, fuhr ihr sanft über den Rücken und versuchte sie somit einfach nur etwas zu beruhigen. Doch auch wenn sie älter waren, so waren sie ebenso überfordert mit der Situation. Weder Kian noch Kilian wussten was zu tun war, so blieben sie auch einige Minuten einfach nur stehen abwartend ob nicht vielleicht noch welche dazu stoßen würden. All zu lange durften sie jedoch nicht verharren, immerhin war es ja nur eine Frage der Zeit bis die Cops oder die Soldaten den Tunnel fanden. Somit blieb den Kindern nichts anders übrig als los zugehen. So fing ihr neuer Lebensabschnitt an, verloren, allein gelassen ohne zu wissen wohin sie gehen sollten, zu wissen was sie tun sollten! Es war neu und jeder von ihnen fühlte sich ganz gewiss anders, gingen sie alle doch auch irgendwie anders mit der Situation um. Kilian versuchte sich in Erinnerung zu rufen was ihnen ihre Familie beigebracht hatten, womit er meistens genau gegen seinen Zwilling stieß. Nicht bewusst! Jedoch hatten beide unterschiedliche Ansichten und es war kein Wunder das sie immer wieder mit ihrer Meinung sich in die Haare bekamen. Während Kil irgendwann einfach nachgab war es Kian der immer weiter darauf herum reitete! Wirklich einig wurden die beiden sich nie, dennoch war es Kilian der meistens einfach nachgab und nach der Pfeife seines Bruders tanzte. War er eben immer noch der Besonnenere und gab dann auch oft einfach nach oder stimmte seinem Bruder einfach zu. Einfach nur weil er merkte das es oft nichts brachte.
Die drei Geschwister machten das was sie am besten konnten, kleinere Diebstähle, hier und da mal die Drecksarbeit für irgendjemand erledigen. Einfach nur um sich irgendwie über Wasser zu halten, wenigstens waren sie sich da einig. Lange blieben sie ebenfalls an keinem Ort, denn so was kannten sie schließlich auch nicht. Die Tage, Monate und Jahre zogen so irgendwie ins Land. Sie wurden größer und für ihr Alter auch erwachsener – wobei man das natürlich auch anders sehen konnte. Während Kian immer mehr einem Anführer glich, war Kilian derjenige der alles aus dem Hintergrund beobachtete und die kleinste der drei war fast wie eine gute Seele, sie war es meistens die Ruhe bei ihren Brüdern rein brachte wenn sie sich mal wieder in die Haare bekamen. Zwei Jahre blieben sie unter sich, erst dann langsam bekamen sie Zuwachs. Es war nicht gewollt und ganz sicher auch nicht geplant, dennoch gab es eindeutig noch mehr Weisen und Aussätzige wie man erwarten würde. Eines hatten die Zwillinge immer noch gemeinsam, sie vertrauten niemandem wirklich schnell, waren verdammt misstrauisch und ließen sich nur schwer überzeugen. Doch wenn man ihr Vertrauen hatte standen sie einem auch bei. Denn so wie früher schon wurde keiner zurück gelassen, egal ob Mensch oder Mutant! Man stand für einander ein und so wurde es irgendwann im laufe der Zeit brauch das einer für den anderen bürgen musste! So wuchs eine gewisse kleine Gruppe aus Kindern bzw. Teenager heran, die herum kamen. Die drei Geschwister unterhielten sich oft noch in ihrer eigenen Sprache, die Sprache der Pavees!
Die Reise ging weiter, die einzige Familie die Gruppe geworden. Natürlich war es nicht so das sich Kilian keine Gedanken darüber machte was aus dem ältesten der vier geworden war und dennoch waren sie alt genug geworden um nicht auf die Idee zu kommen danach zu suchen. Was nicht hieß das Kilian keine Recherchen unternahm, immerhin wollte er wissen ob Devin noch lebte er irgendwo aufzufinden war oder ähnliches. Kian gefiel das zwar nicht wirklich, dennoch konnte er seinen Bruder nicht davon abhalten es doch zu tun! Auch wenn Kilian eher ein zurück gezogener Zeitgenosse war, so war er dennoch jemand der für andere ein offenes Ohr hatte. Er hörte gerne anderen zu und wenn er etwas zu sagen hatte tat er dies auch. Nur der wirklich lustige und geselligste war er einfach nicht, wobei Mailin diejenige war die es sogar schaffte ihn immer wieder etwas raus zu locken. Was wohl auf beide Brüder zutraf! Sie wusste eben wie sie mit ihnen umzugehen hatte. Jeder der Gruppe brachte etwas anderes mit ein, egal ob Mensch oder Mutant. Hier wurden keine Unterschiede gemacht!
Zwei Jahre zogen die drei Walsh Kinder nun mit der neu gegründeten Gruppe umher. Oft genug bekamen jedoch gerade die Zwillinge sich in die Haare, ihre Meinungen trennten sich immer mehr. Meistens waren es Kleinigkeiten, belangloses Zeug, Dinge über die es nichts zu diskutieren gab. Die Zwillinge jedoch diskutieren im Alter von 17 Jahren fast über alles. Was auch immer wieder lauter wurde, immer wieder kam es auch körperlich zu Auseinandersetzung bis hin zu der Benutzung ihrer Gabe. Beruhigen ließen sie sich selten bis gar nicht, selbst Mailin hatte es nicht einfach an ihre älteren Brüder dran zu kommen. Sie ließen sich einfach immer weniger voneinander sagen. Und so kam es wie es kommen musste, nach einer Auseinandersetzung mitten im Nirgendwo trennten sich die Wege von Kian und Kilian. Während Kian mit einigen der Gruppe einen Weg einschlugen war es Kilian der einfach Mailin mit sich zog und mit den restlichen in die entgegengesetzte Richtung ging. Man trennte sich und dies alles nur weil sie sich beide nicht einig gewesen war, der Grundsatz niemand ließ man zurück und man blieb immer zusammen war somit hinfällig. Mailin wollte natürlich Kilian zum Umkehren überreden, wollte ihn überzeugen das er es bereuen würde. Doch Kilian ließ sich nur durch ein Gefühl leiten und das war die Wut, die Sehnsucht nach dem ältesten von ihnen und die Sehnsucht nach einer heilen Familie. Nichts davon würde jedoch wieder kommen! Und so wie es die jüngste der Geschwister hervor gesagt hatte war es auch. Nach einer schlaflosen Nacht bereute es Kilian sich von Kian und den anderen getrennt zu haben, bereute es überhaupt so reagiert zu haben und nicht einen kühlen Kopf bewahrt zu haben. Doch umkehren kam auch nicht mehr in Frage, denn um ehrlich zu sein hatte Kilian nicht einmal einen blassen Schimmer gehabt in welche Richtung er eigentlich gegangen war nach diesem Streit.
Trotz der Schuldgefühle in Kilian hatte er keine andere Möglichkeit als mit den anderen mit zu gehen, was würde es ihn bringen am Ende alleine umher zu irren oder im schlimmsten Fall seine Schwester auch noch in Gefahr zu bringen?! Das Verlangen nun auch noch nach Kian zu suchen war groß, doch genauso wenig wie es bei Devin was bringen würde, würde es hierbei was bringen. Zudem blieb stets im Hinterkopf das er Mailin in Gefahr bringen könnte und darauf hatte er nun wahrlich keine große Lust. Immerhin war er der Ältere und seine Pflicht war es natürlich auf die Jüngere aufzupassen! Sowas musste nicht wirklich ausgesprochen werden. Kilian wurde nun da Kian nicht mehr da war noch ruhiger, zog sich wieder zurück. Gerade am Anfang nachdem Kian nicht mehr war, wirkte es auf Kilian fast so als ob er in den Augen der Gruppe nun der Anführer für sie war. Nicht nur das Kilian nie diesen Posten wollte, noch dazu überforderte es ihn. Denn immerhin fehlte nicht nur irgendjemand, es fehlte sein Zwillingsbruder an seiner Seite. Die wohl wichtigste Stütze in seinem Leben! Niemand, selbst Mailin konnte diesen Platz nicht mehr einnehmen. Dennoch fügte er sich dieser Position immer mehr und auch wenn er nicht gerade wie Kian war, in vielen Belangen ihm nicht einmal glich! Wurde er akzeptiert von den anderen. Wobei er in vielen Dingen auf einmal die Position seines Bruders vertrat, in gewissen Belangen sogar auf einmal die selbe Sichtweise wie er hatte. So dauerte es länger bis er jemanden vertraute, war misstrauischer und man konnte ihn schwer von dem Gegenteil überzeugen. Doch der Grundgedanke blieb immer noch der selbe. Wenn du einmal in der Gruppe warst hattest du eine Familie und man stand für einander ein, egal welcher Rasse du auch angehörst.
Die Jahre zogen ins Land, viel geändert hatte sich in der Gruppe nie wirklich was, mit Gelegenheitsjobs, den ein oder anderen Diebstählen hielten sie sich über Wasser und bevor sie erwischt wurden ging es dann auch schon weiter. Ab und an gingen welche, andere kamen dazu und wiederum andere waren noch immer dabei. Kilian selbst suchte immer mal wieder nach seinem verschwundenen Zwilling oder recherchierte bezüglich dem ältesten, doch nie fand er etwas das ihn auf eine wirkliche Spur brachte. Es war wohl purer Zufall das sich vor einem halben Jahr ein junges blondes Mädchen ihnen anschloss, wobei es am Anfang gar nicht so aussah. Immerhin war sie es gewesen die sie bestehlen wollte, die ihre Vorräte klauen wollte und es für sich behalten wollte. So wurde Liriana vorerst eine Gefangene bei der Gruppe, bis entschieden worden war was man nun wirklich mit ihr tat. Kilian hatte eine prägende Meinung, man würde sie einfach irgendwo aussetzen, in einer Stadt und sie dort zurück lassen. Immerhin kannte er das blonde Mädchen nicht und um ehrlich zu sein wollte er auch nichts mit dieser am Hut haben! Immerhin wollte Liriana sie bestehlen! Ja seine Meinung war stark und auch wenn einige sicher auf seiner Seite waren, so gab es jemand die dagegen sprach und sich für das blonde Mädchen stark machte. Ihnen gute Gründe lieferte genau dies nicht zu tun. Das Misstrauen bei Kilian jedoch war groß und er brauchte den ein oder andere Nacht noch um darüber nachzudenken. Schlussendlich stimmte er zu, gab der Blonden ein gewisses Vertrauensvorschuss! Das er dies nicht bereuen sollte zeigte sich im laufe der Zeit dann auch. Sie hatte Eigenschaften die der Gruppe gut taten und sie stand für das ein was sie getan hatte, zeigte ihm deutlich das man ihr vertrauen konnte. Sie gehörte bald zu den wenigen Personen die ihn zum lachen brachten und das musste schon was bedeuten. Sein Vertrauen zu ihr wuchs und schlussendlich durfte sie sogar mit helfen bei den Strategien von den Raubüberfällen. Natürlich waren sie sich nicht immer einer Meinung und es wurde auch diskutiert – wobei es natürlich ganz anders als mit seinem Bruder war. Irgendwie bekamen sie es jedoch hin einen gemeinsamen Plan für den nächsten Raubzug zu entwerfen! Ihre wahre Geschichte wusste er wohl nie wirklich, dennoch war Liriana fast wie eine weitere kleine Schwester für ihn, eine beste Freundin in schweren Zeiten! Gut vor einem viertel Jahr dann trennten sich jedoch die Wege, Liriana war in einer Nacht und Nebelaktion verschwunden. Sie war einfach am nächsten Tag weg. Nicht wissend wo sie hin wollte fing eine Suche an. Denn Kilian wollte nicht noch einmal solche Schuldgefühle wie bei seinem Bruder haben, nicht noch einmal einfach jemand gehen lassen. Dies hatte er nun zwei mal zugelassen – nein er wollte Liriana wieder finden. So fing er an sie zu suchen und natürlich nicht nur er, die Gruppe der Liriana ans Herz gewachsen war ebenso. •


So Poste ich:
• Auf Nachfrage •




Wer sollst du sein?
• Zwillingsbruder

Name
• Kian Walsh •

Alter | Geschlecht | Rasse | Beruf
• 23 Jahre alt | männlich | Mutant | arbeitslos - oder hast du jetzt was anständiges?! •

Wunschavatar
Richard Harmon (eineigige Zwillinge - fav.)

Kann auch jemand anderes sein - bin für Vorschläge offen.

Geschichte dahinter
• Das meiste kann man der Storyline entnehmen :)
Kian und Kilian sind Zwillingsbrüder, wer davon der Ältere oder Jüngere war spielte schon von klein auf keine Rolle. Sie verstanden sich wie man es von Geschwistern eben erwarten würde. Gemeinsam machten sie bereits im jüngsten Alter die Gegend unsicher, ihre Familie - nicht nur ihre Eltern - waren oft nicht gerade begeistert. Immerhin war Chaos wohl das beste was die Beiden beschrieb. Ihr Lieblingsopfer war stets ihr älterer Bruder, Devin. Denn im Gegensatz zu ihm bekamen sie mit gerade einmal vier Jahren die Mutation! Was nicht gerade ein Zuckerschlecken war. Wobei sie natürlich stets von anderen Mutanten trainiert wurden. Dennoch haben sie noch heute einige Probleme damit! In diesem Alter bekamen sie dann auch die jüngste im Bunde dazu. Ihre kleine Schwester, ein Sonnenschein für sie alle. Ohne Frage schürte das gemeinsam den brüderschaftlichen Instinkt sie zu beschützen, egal wann und egal wo. Unzertrennlich waren die Zwillinge, nichts ging ohne den anderen. Gemeinsam fühlten sie sich auch wohler. Kilian war stets der ruhigere, in sich gekehrte während Kian meistens aufbrausend war und mehr aus sich heraus kam. Gemeinsam ergänzten sie sich eigentlich ganz gut und Kil brauchte auch Kian um wenigstens etwas raus zu kommen. Mit 13 Jahren verloren sie nicht nur ihre Eltern, die Familie die sie kannten sondern auch Devin - der seit dem an verschwunden war. Ihre Schwester stand ihnen jedoch ebenso bei, womit sie die Aufgabe übernahmen auf sie zu achten und sie zu beschützen. Seitdem waren sie gemeinsam unterwegs. Hier änderte sich auch die Beziehung zueinander. Kilian und Kian krachten immer wieder gegeneinander, beide einer anderen Meinung vertreten. Mailin diejenige die sie meistens runter bekam und die gute Seele war. Wusste sie eben wie die beiden tickten. Wobei Kilian auch meistens einfach nachließ und sich dem erschlagen gab was Kian wollte. Immerhin konnte Kian stets gut seinen Willen umsetzen. Zwei Jahre waren sie nur zu dritt ehe auch andere Kinder und Teenager dazu kamen. So wurde die kleine Gruppe gegründet, die immer weiter zog, hier und da einige Raubzüge machten oder kleinere Jobs annahmen, ehe sie weiter zogen. Kannten die drei Walsh Kinder es ja nicht anders. Als sie 17 Jahre alt waren, war es schon so geworden das Kian und Kilian über alles diskutierten, Kleinigkeiten denen man sonst keine Beachtung schenken würde. So kam es wohl wie es kommen musste, durch eine Kleinigkeit entfachte sich ein großer Streit. Die Wege der früher gut auskommenden Zwillingen trennte sich. Aus Wut, Zorn und Hass gegeneinander. Und hier auch die Geschichte der Beiden. Mailin wurde durch Kilian einfach mitgezogen. Bis heute fanden die beiden sich nicht mehr. Was dann bei Kian im Leben passiert war, wie es für ihn weiter ging das weiß nur er selbst....•


Probepost
• Probepost nein [ ] | ein alter [ ] | ein neu verfasster [X] | Probeplay [ ] •

Noch zu erwähnen wäre...
• Sooo und nun kommt hier das rein was sonst eben so erwähnt wird. Eigene Ideen, Anwesenheit (keine 24/7 Pflicht - geht ja auch gar nicht), Spaß am Charakter, Spaß am Play. ÄHm ... ja nicht gleich wieder verschwinden. Da dieser Charakter für Kilian wirklich wichtig ist und eine Bezugsperson war und wieder werden soll? Wer weiß, was bei ihnen noch passieren kann. Action, Drama und noch mehr Action davon kann man ja nie genug haben oder? Nun ja ansonsten kennt jeder doch das was man so erwähnt... Bei Fragen steh ich gerne zur Verfügung, also scheut euch nicht - wenn ihr es bis hierher geschafft habt und Lust drauf habt natürlich nur... •


zuletzt bearbeitet 08.11.2019 22:32 | nach oben springen

#18

RE: MALE WANTEDS

in Die Gesuche 08.11.2019 22:44
von Kilian Walsh • 4 Beitrδge



Name | Alter | Geschlecht | Rasse | Beruf | Avatar
• Kilian Walsh | 23 Jahre alt | männlich | Mutant | arbeitslos - mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten | Richard Harmon

•



Das bin ich:
• Mutation: Duplizieren - sich selbst oder auch Gegenstände (jedoch muss das noch geübt werden) || Eher ruhig, gute Bobachtungsgabe, kommt nur bei gewissen Leuten aus seiner Haut, bereut sehr vieles! || Kilian hat bis zu seinem 14. Lebensjahr zu den Pavee gehört || seitdem nur unterwegs. •

Deine Geschichte:
• Belana eine Mutantin und Matthew ein Ex-Blade Soldat, abgewandt von dieser Organisation um bei seiner geliebten zu bleiben und sie nicht ausliefern zu müssen. Ein Verrat sicherlich und doch war die Liebe der Beiden stärker gewesen, war sie noch immer. Er hatte sich einer neuen Gemeinschaft angeschlossen, der von seiner wunderbaren Frau. Pavee oder auch Irish Traveller werden die Mitglieder des fahrenden Volkes genannt, die ihren Ursprung in Irland hatten. Seine Frau brachte ihm nicht nur die Gebräuche der Pavee bei, sie brachte ihm auch die eigene Sprache bei, Shelta! Dadurch das er irisch-gälisch bereits aus seiner eigenen Familie beherrschte war es für Matthew nicht ganz so schwer wie erwartet. So lebten sie einige Jahre als junges Päärchen gemeinsam, immer auf der Reise von einer Stadt zur nächsten. Immerhin waren Pavee nie wirklich gut angesehen, sie hielten sich mit kleinen illegalen Jobs über Wasser und stifteten auch ab und an gerne Mal Unruhe. Zudem waren unter den Personen nicht nur Menschen, man lebte mit Mutanten im Einklang. Drei Jahre waren Belana und Matthew für sich ehe dann Devin auf die Welt kam, der älteste der vier Geschwister.
Fünf Jahre vergingen, die kleine Familie die im Grunde eine große Familie waren zogen immer wieder umher, blieben nie wirklich lange an einem Ort. So war es eben als Traveller, man machte es sich nicht wirklich gemütlich. Kinder wurden von jedem irgendwo mit erzogen und als Kind hatte man auch stets eine gewisse Freiheit sich zu entfalten. Hierbei spielte es wirklich keine Rolle welcher Rasse man angehörte! Nach fünf Jahren also bekam die kleine Familie abermals zuwachs von Kilian und Kian! Ruhig wurde es um die beiden nie, kaum konnten sie laufen war das Chaos vor programmiert. Denn natürlich stellten die Beiden stets genug Unfug an. Es war nicht selten das Kil und Kia – wie sie beide herzlich von allen genannt wurden – etwas zu hören bekamen oder aus bestimmten Gründen gemaßregelt wurden. Natürlich waren es Kinder und so wurde ihnen auch einiges durchgelassen. Ihr Lieblingsspiel war es jedoch Devin zu nerven, ihm auf den Geist zu gehen und ihn einfach nur zu ärgern. Denn im Gegensatz zu ihm hatten die Zwillinge bereits von vier Jahren ihre Mutation – bis heute ist jedoch unklar ob Devin überhaupt ein Mutant ist oder nicht. So war das ärgern des Älteren sogar noch lustiger. Auch wenn Belana das ganze natürlich nicht lustig fand, immerhin war eine Mutation nichts was man so nutzen sollte! Doch das vier-Jährigen zu erklären, die sowieso kaum wirklich Kontrolle über ihre Mutation hatten war nicht einfach für sie, auch Matthew kam da nur schwer dagegen an. Doch als ehemaliger Blade Soldat griff er etwas stärker als seine Ehefrau durch. Als Kil und Kia gerade einmal ihre Mutation für sich gefunden hatten, kam nun das letzte Kind der Familie zur Welt Mailin, das einzige Mädchen im Bunde! Für die drei älteren Brüder war sie jedoch sofort ein Sonnenschein, den man beschützen musste. Man musste sie vor all den anderen einfach beschützen. Erst recht vor denjenigen die nicht zu den Pavee gehörten.
Man wuchs heran zwischen anderen Kindern, seinen eigenen Geschwistern und den anderen Traveller. Stets war man unterwegs und wenn man nicht unterwegs war weilte man etwas außerhalb von Städten oder Dörfern. Hier ging es dann auf Beutezug, die Kinder stahlen meistens irgendwelches Zeug – wobei es gerade bei Kil und Kia nicht selten vorkam das sie ihre Mutation einsetzten. Etwas das gerade in größeren Städten ab und an Blade Soldaten auf den Plan riefen. Doch sie konnten es einfach nicht kontrollieren, nicht immer – gerade wenn man sie erwischte bei einer Sache. So war es nicht unüblich dann für die Pavee das Weite zu suchen! Natürlich versuchten andere Mutanten ihnen beizubringen wie sie es steuern konnten und kontrollieren konnten, es kam nicht selten zwischen Mitglieder und den Eltern zum Streit. Denn nicht alle von ihnen waren stets sanft dabei, gerade wenn es um das Training ging! So war es gerade nach anstrengendem Training immer so das Kil und Kia auf dem Schoss ihrer Eltern einschliefen, oder während alle gemeinsam beieinander saßen. Für die Kinder war kein Tag wie der selbe, selbst dann nicht wenn man einfach weiter reiste und man Tagelang nicht wirklich sich richtig ausbreiten konnte. Immerhin hatte man ja noch Geschwister die man stets nerven konnte und denen man auf den Geist gehen konnte. Doch während Kia eher der aufbrausende war, so war Kil der ruhige und in sich gekehrte. Gerade bei diesen zwischenzeitlichen Reisen von einem Ort zum anderen merkte man deutlich das er lieber alles beobachtete, genau analysierte und ansonsten ruhig auf seinem Platz saß. Außer es bot sich ihm eine Möglichkeit, dann sagte er auch was er dachte! Auch ansonsten wirkte er eher in sich gekehrt, nur durch seinen Zwillingsbruder kam er mehr aus sich heraus.
Sie ließen sich in der Nähe von Miami nieder als die Zwillinge zehn waren. Hier gingen sie das erste mal mit Mailin zu einem kleinen Raubzug, sie sollten nur einige Touristen die Geldbörse stehlen. Kein großes Unterfangen, erst recht nicht für Kil und Kian, hatten sie ihre eigene Strategie perfektioniert – laut ihnen natürlich nur. Devin war als Aufpasser dabei um im Notfall zu agieren oder seine kleinen Geschwister aus einer brenzligen Lage zu bringen. Immerhin war er ja schon 15. und wusste wie er gewisse Dinge einzuschätzen hatte. Kil hielt sich dementsprechend in der nähe von Devin auf, immerhin war Kil jemand der gerne andere beobachtete und von seinem älteren Bruder konnte er diesbezüglich einiges lernen. So war Kil es der die Straße beobachten sollte, die Leute in der Umgebung und durch Zeichensprache seinen beiden Geschwistern mitteilen sollte wen man am besten bestehlen konnte. Devin gab nur ab und an kleinere Anweisungen an Kil weiter, sodass dieser darauf agieren und reagieren konnte. Mailin war als Ablenkung gedacht, immerhin war sie das süße kleine Mädchen. Kia selbst war es dann der den Diebstahl durchführte. So hatte jeder seine Aufgabe, jeder machte sie für sich auch verdammt gut. So ungefähr liefen die meisten Raubzüge der Kinder Walsh ab, es klappte sogar echt verdammt gut. Gerade weil Mailin ihre Aufgabe auch so verdammt gut in die Tat umsetzte und stets eine neue Story für die Touristen einfallen. Sie perfektionierte ihre Aufgabe immer mehr! Genau wie Kil seinen Teil perfektionierte und Kian seinen. Jeder nahm seine gewählte Aufgabe verdammt ernst! Wobei es dennoch immer mal wieder passierte das sie erwischt wurden und dann das große Rennen los ging, das abhauen an sich. Wobei den drei stets klar war das sie nie einen von ihnen zurück ließen und so achteten sie selbst da noch auf ihre Geschwister. Nicht selten kam dabei ihre Gabe zum Vorschein! Immerhin wollte man sich gegenseitig schützen – sie waren eine Familie, niemand wurde zurück gelassen. Nicht immer kamen die drei heil von ihren Raubzügen zurück zum Standort der Pavee und nicht immer gerade mit dem was sie erbeutet hatten! Dennoch ihre Eltern waren immer nur froh wenn sie ihre Kinder heil wieder hatten. Was jedoch gleichzeitig hieß meistens das Lager aufzugeben und weiter zu ziehen.
Als Kilian und Kian 13 Jahre alt waren sollte jedoch das Leben eine entscheidende Wendung nehmen, eine die für alle vier Geschwister einiges ändern sollte. In der Nähe von Lexington war es dann soweit, das Leben der Kinder änderte sich auf einen Schlag. Mitten in der Nacht kamen nicht nur Cops, auch Blade Soldaten waren unter ihnen, wie sie die Leute gefunden hatten war jedem ein Rätsel. Die drei kleinsten der Familie Walsh schliefen bereits als es draußen laut wurde, ein regelrechtes Chaos entstand. Dadurch wurden die drei natürlich wach und erschrocken tauschten sie die ersten Blicke aus, bevor sie neugierig aus dem Fenster von dem Wohnwagen linsten in dem sie schliefen. Die erst 9-Jährige wurde von Kil sanft an sich gezogen, überfordert mit der Situation hatten die drei jüngsten der Walsh vergessen was ihre Eltern ihnen immer gesagt hatten, wenn so eine Situation jemals kommen sollte. Sie sollten fliehen, ein unterirdischer Tunnel sollte sie weit genug von dem Lager weg bringen, doch sie rührten sich nicht. Blieben an Ort und Stelle und schauten zu wie Männer und Frauen gleichermaßen ihre Freunde und Familien umbrachten. Devin, der ebenso wie die Eltern noch draußen gesessen hatte, war es der die drei Jüngsten daran erinnerte. Er schwungvoll die Tür zum Wohnwagen aufschlug und die drei jüngsten dann auch schon los scheuchte. Es blieb keine Zeit irgendetwas einzupacken, keine Zeit überhaupt noch auf etwas zu reagieren. Devin war es der sie zu dem unterirdischen Tunnel jagte und ihnen einbläute ja nicht zurück zu kommen! Natürlich zögerten sie, doch als Schüsse in ihre Richtung wahrzunehmen war, schob Devin sie nur noch weiter in den Tunnel und verschloss diesen. Es gab kein zurück – sie mussten dem Tunnel folgen!
Die Zwillinge und Mailin waren auf sich gestellt, es gab kein zurück, sie durften nicht zurück immerhin wussten sie ja nicht einmal was genau passiert war. Mailin hielt Kilian an sich gedrückt, fuhr ihr sanft über den Rücken und versuchte sie somit einfach nur etwas zu beruhigen. Doch auch wenn sie älter waren, so waren sie ebenso überfordert mit der Situation. Weder Kian noch Kilian wussten was zu tun war, so blieben sie auch einige Minuten einfach nur stehen abwartend ob nicht vielleicht noch welche dazu stoßen würden. All zu lange durften sie jedoch nicht verharren, immerhin war es ja nur eine Frage der Zeit bis die Cops oder die Soldaten den Tunnel fanden. Somit blieb den Kindern nichts anders übrig als los zugehen. So fing ihr neuer Lebensabschnitt an, verloren, allein gelassen ohne zu wissen wohin sie gehen sollten, zu wissen was sie tun sollten! Es war neu und jeder von ihnen fühlte sich ganz gewiss anders, gingen sie alle doch auch irgendwie anders mit der Situation um. Kilian versuchte sich in Erinnerung zu rufen was ihnen ihre Familie beigebracht hatten, womit er meistens genau gegen seinen Zwilling stieß. Nicht bewusst! Jedoch hatten beide unterschiedliche Ansichten und es war kein Wunder das sie immer wieder mit ihrer Meinung sich in die Haare bekamen. Während Kil irgendwann einfach nachgab war es Kian der immer weiter darauf herum reitete! Wirklich einig wurden die beiden sich nie, dennoch war es Kilian der meistens einfach nachgab und nach der Pfeife seines Bruders tanzte. War er eben immer noch der Besonnenere und gab dann auch oft einfach nach oder stimmte seinem Bruder einfach zu. Einfach nur weil er merkte das es oft nichts brachte.
Die drei Geschwister machten das was sie am besten konnten, kleinere Diebstähle, hier und da mal die Drecksarbeit für irgendjemand erledigen. Einfach nur um sich irgendwie über Wasser zu halten, wenigstens waren sie sich da einig. Lange blieben sie ebenfalls an keinem Ort, denn so was kannten sie schließlich auch nicht. Die Tage, Monate und Jahre zogen so irgendwie ins Land. Sie wurden größer und für ihr Alter auch erwachsener – wobei man das natürlich auch anders sehen konnte. Während Kian immer mehr einem Anführer glich, war Kilian derjenige der alles aus dem Hintergrund beobachtete und die kleinste der drei war fast wie eine gute Seele, sie war es meistens die Ruhe bei ihren Brüdern rein brachte wenn sie sich mal wieder in die Haare bekamen. Zwei Jahre blieben sie unter sich, erst dann langsam bekamen sie Zuwachs. Es war nicht gewollt und ganz sicher auch nicht geplant, dennoch gab es eindeutig noch mehr Weisen und Aussätzige wie man erwarten würde. Eines hatten die Zwillinge immer noch gemeinsam, sie vertrauten niemandem wirklich schnell, waren verdammt misstrauisch und ließen sich nur schwer überzeugen. Doch wenn man ihr Vertrauen hatte standen sie einem auch bei. Denn so wie früher schon wurde keiner zurück gelassen, egal ob Mensch oder Mutant! Man stand für einander ein und so wurde es irgendwann im laufe der Zeit brauch das einer für den anderen bürgen musste! So wuchs eine gewisse kleine Gruppe aus Kindern bzw. Teenager heran, die herum kamen. Die drei Geschwister unterhielten sich oft noch in ihrer eigenen Sprache, die Sprache der Pavees!
Die Reise ging weiter, die einzige Familie die Gruppe geworden. Natürlich war es nicht so das sich Kilian keine Gedanken darüber machte was aus dem ältesten der vier geworden war und dennoch waren sie alt genug geworden um nicht auf die Idee zu kommen danach zu suchen. Was nicht hieß das Kilian keine Recherchen unternahm, immerhin wollte er wissen ob Devin noch lebte er irgendwo aufzufinden war oder ähnliches. Kian gefiel das zwar nicht wirklich, dennoch konnte er seinen Bruder nicht davon abhalten es doch zu tun! Auch wenn Kilian eher ein zurück gezogener Zeitgenosse war, so war er dennoch jemand der für andere ein offenes Ohr hatte. Er hörte gerne anderen zu und wenn er etwas zu sagen hatte tat er dies auch. Nur der wirklich lustige und geselligste war er einfach nicht, wobei Mailin diejenige war die es sogar schaffte ihn immer wieder etwas raus zu locken. Was wohl auf beide Brüder zutraf! Sie wusste eben wie sie mit ihnen umzugehen hatte. Jeder der Gruppe brachte etwas anderes mit ein, egal ob Mensch oder Mutant. Hier wurden keine Unterschiede gemacht!
Zwei Jahre zogen die drei Walsh Kinder nun mit der neu gegründeten Gruppe umher. Oft genug bekamen jedoch gerade die Zwillinge sich in die Haare, ihre Meinungen trennten sich immer mehr. Meistens waren es Kleinigkeiten, belangloses Zeug, Dinge über die es nichts zu diskutieren gab. Die Zwillinge jedoch diskutieren im Alter von 17 Jahren fast über alles. Was auch immer wieder lauter wurde, immer wieder kam es auch körperlich zu Auseinandersetzung bis hin zu der Benutzung ihrer Gabe. Beruhigen ließen sie sich selten bis gar nicht, selbst Mailin hatte es nicht einfach an ihre älteren Brüder dran zu kommen. Sie ließen sich einfach immer weniger voneinander sagen. Und so kam es wie es kommen musste, nach einer Auseinandersetzung mitten im Nirgendwo trennten sich die Wege von Kian und Kilian. Während Kian mit einigen der Gruppe einen Weg einschlugen war es Kilian der einfach Mailin mit sich zog und mit den restlichen in die entgegengesetzte Richtung ging. Man trennte sich und dies alles nur weil sie sich beide nicht einig gewesen war, der Grundsatz niemand ließ man zurück und man blieb immer zusammen war somit hinfällig. Mailin wollte natürlich Kilian zum Umkehren überreden, wollte ihn überzeugen das er es bereuen würde. Doch Kilian ließ sich nur durch ein Gefühl leiten und das war die Wut, die Sehnsucht nach dem ältesten von ihnen und die Sehnsucht nach einer heilen Familie. Nichts davon würde jedoch wieder kommen! Und so wie es die jüngste der Geschwister hervor gesagt hatte war es auch. Nach einer schlaflosen Nacht bereute es Kilian sich von Kian und den anderen getrennt zu haben, bereute es überhaupt so reagiert zu haben und nicht einen kühlen Kopf bewahrt zu haben. Doch umkehren kam auch nicht mehr in Frage, denn um ehrlich zu sein hatte Kilian nicht einmal einen blassen Schimmer gehabt in welche Richtung er eigentlich gegangen war nach diesem Streit.
Trotz der Schuldgefühle in Kilian hatte er keine andere Möglichkeit als mit den anderen mit zu gehen, was würde es ihn bringen am Ende alleine umher zu irren oder im schlimmsten Fall seine Schwester auch noch in Gefahr zu bringen?! Das Verlangen nun auch noch nach Kian zu suchen war groß, doch genauso wenig wie es bei Devin was bringen würde, würde es hierbei was bringen. Zudem blieb stets im Hinterkopf das er Mailin in Gefahr bringen könnte und darauf hatte er nun wahrlich keine große Lust. Immerhin war er der Ältere und seine Pflicht war es natürlich auf die Jüngere aufzupassen! Sowas musste nicht wirklich ausgesprochen werden. Kilian wurde nun da Kian nicht mehr da war noch ruhiger, zog sich wieder zurück. Gerade am Anfang nachdem Kian nicht mehr war, wirkte es auf Kilian fast so als ob er in den Augen der Gruppe nun der Anführer für sie war. Nicht nur das Kilian nie diesen Posten wollte, noch dazu überforderte es ihn. Denn immerhin fehlte nicht nur irgendjemand, es fehlte sein Zwillingsbruder an seiner Seite. Die wohl wichtigste Stütze in seinem Leben! Niemand, selbst Mailin konnte diesen Platz nicht mehr einnehmen. Dennoch fügte er sich dieser Position immer mehr und auch wenn er nicht gerade wie Kian war, in vielen Belangen ihm nicht einmal glich! Wurde er akzeptiert von den anderen. Wobei er in vielen Dingen auf einmal die Position seines Bruders vertrat, in gewissen Belangen sogar auf einmal die selbe Sichtweise wie er hatte. So dauerte es länger bis er jemanden vertraute, war misstrauischer und man konnte ihn schwer von dem Gegenteil überzeugen. Doch der Grundgedanke blieb immer noch der selbe. Wenn du einmal in der Gruppe warst hattest du eine Familie und man stand für einander ein, egal welcher Rasse du auch angehörst.
Die Jahre zogen ins Land, viel geändert hatte sich in der Gruppe nie wirklich was, mit Gelegenheitsjobs, den ein oder anderen Diebstählen hielten sie sich über Wasser und bevor sie erwischt wurden ging es dann auch schon weiter. Ab und an gingen welche, andere kamen dazu und wiederum andere waren noch immer dabei. Kilian selbst suchte immer mal wieder nach seinem verschwundenen Zwilling oder recherchierte bezüglich dem ältesten, doch nie fand er etwas das ihn auf eine wirkliche Spur brachte. Es war wohl purer Zufall das sich vor einem halben Jahr ein junges blondes Mädchen ihnen anschloss, wobei es am Anfang gar nicht so aussah. Immerhin war sie es gewesen die sie bestehlen wollte, die ihre Vorräte klauen wollte und es für sich behalten wollte. So wurde Liriana vorerst eine Gefangene bei der Gruppe, bis entschieden worden war was man nun wirklich mit ihr tat. Kilian hatte eine prägende Meinung, man würde sie einfach irgendwo aussetzen, in einer Stadt und sie dort zurück lassen. Immerhin kannte er das blonde Mädchen nicht und um ehrlich zu sein wollte er auch nichts mit dieser am Hut haben! Immerhin wollte Liriana sie bestehlen! Ja seine Meinung war stark und auch wenn einige sicher auf seiner Seite waren, so gab es jemand die dagegen sprach und sich für das blonde Mädchen stark machte. Ihnen gute Gründe lieferte genau dies nicht zu tun. Das Misstrauen bei Kilian jedoch war groß und er brauchte den ein oder andere Nacht noch um darüber nachzudenken. Schlussendlich stimmte er zu, gab der Blonden ein gewisses Vertrauensvorschuss! Das er dies nicht bereuen sollte zeigte sich im laufe der Zeit dann auch. Sie hatte Eigenschaften die der Gruppe gut taten und sie stand für das ein was sie getan hatte, zeigte ihm deutlich das man ihr vertrauen konnte. Sie gehörte bald zu den wenigen Personen die ihn zum lachen brachten und das musste schon was bedeuten. Sein Vertrauen zu ihr wuchs und schlussendlich durfte sie sogar mit helfen bei den Strategien von den Raubüberfällen. Natürlich waren sie sich nicht immer einer Meinung und es wurde auch diskutiert – wobei es natürlich ganz anders als mit seinem Bruder war. Irgendwie bekamen sie es jedoch hin einen gemeinsamen Plan für den nächsten Raubzug zu entwerfen! Ihre wahre Geschichte wusste er wohl nie wirklich, dennoch war Liriana fast wie eine weitere kleine Schwester für ihn, eine beste Freundin in schweren Zeiten! Gut vor einem viertel Jahr dann trennten sich jedoch die Wege, Liriana war in einer Nacht und Nebelaktion verschwunden. Sie war einfach am nächsten Tag weg. Nicht wissend wo sie hin wollte fing eine Suche an. Denn Kilian wollte nicht noch einmal solche Schuldgefühle wie bei seinem Bruder haben, nicht noch einmal einfach jemand gehen lassen. Dies hatte er nun zwei mal zugelassen – nein er wollte Liriana wieder finden. So fing er an sie zu suchen und natürlich nicht nur er, die Gruppe der Liriana ans Herz gewachsen war ebenso. •


So Poste ich:
• Auf Nachfrage •




Wer sollst du sein?
• älterer Bruder

Name
• Devin Walsh •

Alter | Geschlecht | Rasse | Beruf
• 28 Jahre alt | männlich | Memsch oder bist du doch ein Mutant geworden? | Das weißt nur du! •

Wunschavatar
Ian Sommerhalder

Bin offen für Vorschläge :)

Geschichte dahinter
• Das meiste kann man der Storyline entnehmen :)
Du bist der Älteste Bruder von Kilian, Kian und Mailin. Leicht hattest du es ganz Gewiss nicht, zumindest nicht immer. Natürlich lagen dir deine Geschwister am Herzen. Kilian glich dir irgendwo sogar, er war ruhig und besonnen. Du hast ihm einiges beigebracht in der Zeit die ihr zusammen hattet. Auch wenn Kilian und Kian dich gerne als Opfer nahmen um ihre Mutation zu erlernen, nicht gerade fair, doch was hattest du für eine Wahl. Im Gegensatz zu Kian und Kilian hattest du keine Gabe. Es war als ob sie dich einfach übersprungen hätte! Doch im Grunde hattest du sie dennoch gern, auch wenn du es eher weniger gezeigt hast. Gemeinsam hast du mit deinen drei kleineren Geschwistern einige Raubzüge vollzogen. Du warst zwar mehr der Aufpasser, immerhin waren sie ja auch noch so verdammt jung. Als du 18 warst passierte das was nie passieren sollte, deine Geschwister konntest du noch in Sicherheit bringen. Wissend das sie nicht zurück kommen sollten, du selbst bist nicht mitgegangen durch den Tunnel - der stets der letzte Rettungsweg war. Deine Geschwister hast du weg geschickt und was ist aus dir geworden? Kilian und Kian glaubten du wärst Tod, auch wenn Kilian stets Recherchen gemacht hatte und nur all zu gerne zurück wollte. Wissend das sie für Mailin zuständig waren. Hier weißt nur du was aus dir geworden ist, was weiter passiert ist. Wieso du überhaupt noch am Leben bist? Und wer weiß was die Zukunft bringt, wie reagiert man auf einen Tot geglaubten?! •


Probepost
• Probepost nein [ ] | ein alter [ ] | ein neu verfasster [X] | Probeplay [ ] •

Noch zu erwähnen wäre...
• Sooo und nun kommt hier das rein was sonst eben so erwähnt wird. Eigene Ideen, Anwesenheit (keine 24/7 Pflicht - geht ja auch gar nicht), Spaß am Charakter, Spaß am Play. ÄHm ... ja nicht gleich wieder verschwinden. Da dieser Charakter für Kilian wirklich wichtig ist und eine Bezugsperson war und wieder werden soll? Wer weiß, was bei ihnen noch passieren kann. Action, Drama und noch mehr Action davon kann man ja nie genug haben oder? Nun ja ansonsten kennt jeder doch das was man so erwähnt... Bei Fragen steh ich gerne zur Verfügung, also scheut euch nicht - wenn ihr es bis hierher geschafft habt und Lust drauf habt natürlich nur... •


zuletzt bearbeitet 09.11.2019 00:45 | nach oben springen

#19

RE: MALE WANTEDS

in Die Gesuche 09.11.2019 01:44
von Kilian Walsh • 4 Beitrδge



Name | Alter | Geschlecht | Rasse | Beruf | Avatar
• Kilian Walsh | 23 Jahre alt | männlich | Mutant | arbeitslos - mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten | Richard Harmon

•



Das bin ich:
• Mutation: Duplizieren - sich selbst oder auch Gegenstände (jedoch muss das noch geübt werden) || Eher ruhig, gute Bobachtungsgabe, kommt nur bei gewissen Leuten aus seiner Haut, bereut sehr vieles! || Kilian hat bis zu seinem 14. Lebensjahr zu den Pavee gehört || seitdem nur unterwegs. •

Deine Geschichte:
• Belana eine Mutantin und Matthew ein Ex-Blade Soldat, abgewandt von dieser Organisation um bei seiner geliebten zu bleiben und sie nicht ausliefern zu müssen. Ein Verrat sicherlich und doch war die Liebe der Beiden stärker gewesen, war sie noch immer. Er hatte sich einer neuen Gemeinschaft angeschlossen, der von seiner wunderbaren Frau. Pavee oder auch Irish Traveller werden die Mitglieder des fahrenden Volkes genannt, die ihren Ursprung in Irland hatten. Seine Frau brachte ihm nicht nur die Gebräuche der Pavee bei, sie brachte ihm auch die eigene Sprache bei, Shelta! Dadurch das er irisch-gälisch bereits aus seiner eigenen Familie beherrschte war es für Matthew nicht ganz so schwer wie erwartet. So lebten sie einige Jahre als junges Päärchen gemeinsam, immer auf der Reise von einer Stadt zur nächsten. Immerhin waren Pavee nie wirklich gut angesehen, sie hielten sich mit kleinen illegalen Jobs über Wasser und stifteten auch ab und an gerne Mal Unruhe. Zudem waren unter den Personen nicht nur Menschen, man lebte mit Mutanten im Einklang. Drei Jahre waren Belana und Matthew für sich ehe dann Devin auf die Welt kam, der älteste der vier Geschwister.
Fünf Jahre vergingen, die kleine Familie die im Grunde eine große Familie waren zogen immer wieder umher, blieben nie wirklich lange an einem Ort. So war es eben als Traveller, man machte es sich nicht wirklich gemütlich. Kinder wurden von jedem irgendwo mit erzogen und als Kind hatte man auch stets eine gewisse Freiheit sich zu entfalten. Hierbei spielte es wirklich keine Rolle welcher Rasse man angehörte! Nach fünf Jahren also bekam die kleine Familie abermals zuwachs von Kilian und Kian! Ruhig wurde es um die beiden nie, kaum konnten sie laufen war das Chaos vor programmiert. Denn natürlich stellten die Beiden stets genug Unfug an. Es war nicht selten das Kil und Kia – wie sie beide herzlich von allen genannt wurden – etwas zu hören bekamen oder aus bestimmten Gründen gemaßregelt wurden. Natürlich waren es Kinder und so wurde ihnen auch einiges durchgelassen. Ihr Lieblingsspiel war es jedoch Devin zu nerven, ihm auf den Geist zu gehen und ihn einfach nur zu ärgern. Denn im Gegensatz zu ihm hatten die Zwillinge bereits von vier Jahren ihre Mutation – bis heute ist jedoch unklar ob Devin überhaupt ein Mutant ist oder nicht. So war das ärgern des Älteren sogar noch lustiger. Auch wenn Belana das ganze natürlich nicht lustig fand, immerhin war eine Mutation nichts was man so nutzen sollte! Doch das vier-Jährigen zu erklären, die sowieso kaum wirklich Kontrolle über ihre Mutation hatten war nicht einfach für sie, auch Matthew kam da nur schwer dagegen an. Doch als ehemaliger Blade Soldat griff er etwas stärker als seine Ehefrau durch. Als Kil und Kia gerade einmal ihre Mutation für sich gefunden hatten, kam nun das letzte Kind der Familie zur Welt Mailin, das einzige Mädchen im Bunde! Für die drei älteren Brüder war sie jedoch sofort ein Sonnenschein, den man beschützen musste. Man musste sie vor all den anderen einfach beschützen. Erst recht vor denjenigen die nicht zu den Pavee gehörten.
Man wuchs heran zwischen anderen Kindern, seinen eigenen Geschwistern und den anderen Traveller. Stets war man unterwegs und wenn man nicht unterwegs war weilte man etwas außerhalb von Städten oder Dörfern. Hier ging es dann auf Beutezug, die Kinder stahlen meistens irgendwelches Zeug – wobei es gerade bei Kil und Kia nicht selten vorkam das sie ihre Mutation einsetzten. Etwas das gerade in größeren Städten ab und an Blade Soldaten auf den Plan riefen. Doch sie konnten es einfach nicht kontrollieren, nicht immer – gerade wenn man sie erwischte bei einer Sache. So war es nicht unüblich dann für die Pavee das Weite zu suchen! Natürlich versuchten andere Mutanten ihnen beizubringen wie sie es steuern konnten und kontrollieren konnten, es kam nicht selten zwischen Mitglieder und den Eltern zum Streit. Denn nicht alle von ihnen waren stets sanft dabei, gerade wenn es um das Training ging! So war es gerade nach anstrengendem Training immer so das Kil und Kia auf dem Schoss ihrer Eltern einschliefen, oder während alle gemeinsam beieinander saßen. Für die Kinder war kein Tag wie der selbe, selbst dann nicht wenn man einfach weiter reiste und man Tagelang nicht wirklich sich richtig ausbreiten konnte. Immerhin hatte man ja noch Geschwister die man stets nerven konnte und denen man auf den Geist gehen konnte. Doch während Kia eher der aufbrausende war, so war Kil der ruhige und in sich gekehrte. Gerade bei diesen zwischenzeitlichen Reisen von einem Ort zum anderen merkte man deutlich das er lieber alles beobachtete, genau analysierte und ansonsten ruhig auf seinem Platz saß. Außer es bot sich ihm eine Möglichkeit, dann sagte er auch was er dachte! Auch ansonsten wirkte er eher in sich gekehrt, nur durch seinen Zwillingsbruder kam er mehr aus sich heraus.
Sie ließen sich in der Nähe von Miami nieder als die Zwillinge zehn waren. Hier gingen sie das erste mal mit Mailin zu einem kleinen Raubzug, sie sollten nur einige Touristen die Geldbörse stehlen. Kein großes Unterfangen, erst recht nicht für Kil und Kian, hatten sie ihre eigene Strategie perfektioniert – laut ihnen natürlich nur. Devin war als Aufpasser dabei um im Notfall zu agieren oder seine kleinen Geschwister aus einer brenzligen Lage zu bringen. Immerhin war er ja schon 15. und wusste wie er gewisse Dinge einzuschätzen hatte. Kil hielt sich dementsprechend in der nähe von Devin auf, immerhin war Kil jemand der gerne andere beobachtete und von seinem älteren Bruder konnte er diesbezüglich einiges lernen. So war Kil es der die Straße beobachten sollte, die Leute in der Umgebung und durch Zeichensprache seinen beiden Geschwistern mitteilen sollte wen man am besten bestehlen konnte. Devin gab nur ab und an kleinere Anweisungen an Kil weiter, sodass dieser darauf agieren und reagieren konnte. Mailin war als Ablenkung gedacht, immerhin war sie das süße kleine Mädchen. Kia selbst war es dann der den Diebstahl durchführte. So hatte jeder seine Aufgabe, jeder machte sie für sich auch verdammt gut. So ungefähr liefen die meisten Raubzüge der Kinder Walsh ab, es klappte sogar echt verdammt gut. Gerade weil Mailin ihre Aufgabe auch so verdammt gut in die Tat umsetzte und stets eine neue Story für die Touristen einfallen. Sie perfektionierte ihre Aufgabe immer mehr! Genau wie Kil seinen Teil perfektionierte und Kian seinen. Jeder nahm seine gewählte Aufgabe verdammt ernst! Wobei es dennoch immer mal wieder passierte das sie erwischt wurden und dann das große Rennen los ging, das abhauen an sich. Wobei den drei stets klar war das sie nie einen von ihnen zurück ließen und so achteten sie selbst da noch auf ihre Geschwister. Nicht selten kam dabei ihre Gabe zum Vorschein! Immerhin wollte man sich gegenseitig schützen – sie waren eine Familie, niemand wurde zurück gelassen. Nicht immer kamen die drei heil von ihren Raubzügen zurück zum Standort der Pavee und nicht immer gerade mit dem was sie erbeutet hatten! Dennoch ihre Eltern waren immer nur froh wenn sie ihre Kinder heil wieder hatten. Was jedoch gleichzeitig hieß meistens das Lager aufzugeben und weiter zu ziehen.
Als Kilian und Kian 13 Jahre alt waren sollte jedoch das Leben eine entscheidende Wendung nehmen, eine die für alle vier Geschwister einiges ändern sollte. In der Nähe von Lexington war es dann soweit, das Leben der Kinder änderte sich auf einen Schlag. Mitten in der Nacht kamen nicht nur Cops, auch Blade Soldaten waren unter ihnen, wie sie die Leute gefunden hatten war jedem ein Rätsel. Die drei kleinsten der Familie Walsh schliefen bereits als es draußen laut wurde, ein regelrechtes Chaos entstand. Dadurch wurden die drei natürlich wach und erschrocken tauschten sie die ersten Blicke aus, bevor sie neugierig aus dem Fenster von dem Wohnwagen linsten in dem sie schliefen. Die erst 9-Jährige wurde von Kil sanft an sich gezogen, überfordert mit der Situation hatten die drei jüngsten der Walsh vergessen was ihre Eltern ihnen immer gesagt hatten, wenn so eine Situation jemals kommen sollte. Sie sollten fliehen, ein unterirdischer Tunnel sollte sie weit genug von dem Lager weg bringen, doch sie rührten sich nicht. Blieben an Ort und Stelle und schauten zu wie Männer und Frauen gleichermaßen ihre Freunde und Familien umbrachten. Devin, der ebenso wie die Eltern noch draußen gesessen hatte, war es der die drei Jüngsten daran erinnerte. Er schwungvoll die Tür zum Wohnwagen aufschlug und die drei jüngsten dann auch schon los scheuchte. Es blieb keine Zeit irgendetwas einzupacken, keine Zeit überhaupt noch auf etwas zu reagieren. Devin war es der sie zu dem unterirdischen Tunnel jagte und ihnen einbläute ja nicht zurück zu kommen! Natürlich zögerten sie, doch als Schüsse in ihre Richtung wahrzunehmen war, schob Devin sie nur noch weiter in den Tunnel und verschloss diesen. Es gab kein zurück – sie mussten dem Tunnel folgen!
Die Zwillinge und Mailin waren auf sich gestellt, es gab kein zurück, sie durften nicht zurück immerhin wussten sie ja nicht einmal was genau passiert war. Mailin hielt Kilian an sich gedrückt, fuhr ihr sanft über den Rücken und versuchte sie somit einfach nur etwas zu beruhigen. Doch auch wenn sie älter waren, so waren sie ebenso überfordert mit der Situation. Weder Kian noch Kilian wussten was zu tun war, so blieben sie auch einige Minuten einfach nur stehen abwartend ob nicht vielleicht noch welche dazu stoßen würden. All zu lange durften sie jedoch nicht verharren, immerhin war es ja nur eine Frage der Zeit bis die Cops oder die Soldaten den Tunnel fanden. Somit blieb den Kindern nichts anders übrig als los zugehen. So fing ihr neuer Lebensabschnitt an, verloren, allein gelassen ohne zu wissen wohin sie gehen sollten, zu wissen was sie tun sollten! Es war neu und jeder von ihnen fühlte sich ganz gewiss anders, gingen sie alle doch auch irgendwie anders mit der Situation um. Kilian versuchte sich in Erinnerung zu rufen was ihnen ihre Familie beigebracht hatten, womit er meistens genau gegen seinen Zwilling stieß. Nicht bewusst! Jedoch hatten beide unterschiedliche Ansichten und es war kein Wunder das sie immer wieder mit ihrer Meinung sich in die Haare bekamen. Während Kil irgendwann einfach nachgab war es Kian der immer weiter darauf herum reitete! Wirklich einig wurden die beiden sich nie, dennoch war es Kilian der meistens einfach nachgab und nach der Pfeife seines Bruders tanzte. War er eben immer noch der Besonnenere und gab dann auch oft einfach nach oder stimmte seinem Bruder einfach zu. Einfach nur weil er merkte das es oft nichts brachte.
Die drei Geschwister machten das was sie am besten konnten, kleinere Diebstähle, hier und da mal die Drecksarbeit für irgendjemand erledigen. Einfach nur um sich irgendwie über Wasser zu halten, wenigstens waren sie sich da einig. Lange blieben sie ebenfalls an keinem Ort, denn so was kannten sie schließlich auch nicht. Die Tage, Monate und Jahre zogen so irgendwie ins Land. Sie wurden größer und für ihr Alter auch erwachsener – wobei man das natürlich auch anders sehen konnte. Während Kian immer mehr einem Anführer glich, war Kilian derjenige der alles aus dem Hintergrund beobachtete und die kleinste der drei war fast wie eine gute Seele, sie war es meistens die Ruhe bei ihren Brüdern rein brachte wenn sie sich mal wieder in die Haare bekamen. Zwei Jahre blieben sie unter sich, erst dann langsam bekamen sie Zuwachs. Es war nicht gewollt und ganz sicher auch nicht geplant, dennoch gab es eindeutig noch mehr Weisen und Aussätzige wie man erwarten würde. Eines hatten die Zwillinge immer noch gemeinsam, sie vertrauten niemandem wirklich schnell, waren verdammt misstrauisch und ließen sich nur schwer überzeugen. Doch wenn man ihr Vertrauen hatte standen sie einem auch bei. Denn so wie früher schon wurde keiner zurück gelassen, egal ob Mensch oder Mutant! Man stand für einander ein und so wurde es irgendwann im laufe der Zeit brauch das einer für den anderen bürgen musste! So wuchs eine gewisse kleine Gruppe aus Kindern bzw. Teenager heran, die herum kamen. Die drei Geschwister unterhielten sich oft noch in ihrer eigenen Sprache, die Sprache der Pavees!
Die Reise ging weiter, die einzige Familie die Gruppe geworden. Natürlich war es nicht so das sich Kilian keine Gedanken darüber machte was aus dem ältesten der vier geworden war und dennoch waren sie alt genug geworden um nicht auf die Idee zu kommen danach zu suchen. Was nicht hieß das Kilian keine Recherchen unternahm, immerhin wollte er wissen ob Devin noch lebte er irgendwo aufzufinden war oder ähnliches. Kian gefiel das zwar nicht wirklich, dennoch konnte er seinen Bruder nicht davon abhalten es doch zu tun! Auch wenn Kilian eher ein zurück gezogener Zeitgenosse war, so war er dennoch jemand der für andere ein offenes Ohr hatte. Er hörte gerne anderen zu und wenn er etwas zu sagen hatte tat er dies auch. Nur der wirklich lustige und geselligste war er einfach nicht, wobei Mailin diejenige war die es sogar schaffte ihn immer wieder etwas raus zu locken. Was wohl auf beide Brüder zutraf! Sie wusste eben wie sie mit ihnen umzugehen hatte. Jeder der Gruppe brachte etwas anderes mit ein, egal ob Mensch oder Mutant. Hier wurden keine Unterschiede gemacht!
Zwei Jahre zogen die drei Walsh Kinder nun mit der neu gegründeten Gruppe umher. Oft genug bekamen jedoch gerade die Zwillinge sich in die Haare, ihre Meinungen trennten sich immer mehr. Meistens waren es Kleinigkeiten, belangloses Zeug, Dinge über die es nichts zu diskutieren gab. Die Zwillinge jedoch diskutieren im Alter von 17 Jahren fast über alles. Was auch immer wieder lauter wurde, immer wieder kam es auch körperlich zu Auseinandersetzung bis hin zu der Benutzung ihrer Gabe. Beruhigen ließen sie sich selten bis gar nicht, selbst Mailin hatte es nicht einfach an ihre älteren Brüder dran zu kommen. Sie ließen sich einfach immer weniger voneinander sagen. Und so kam es wie es kommen musste, nach einer Auseinandersetzung mitten im Nirgendwo trennten sich die Wege von Kian und Kilian. Während Kian mit einigen der Gruppe einen Weg einschlugen war es Kilian der einfach Mailin mit sich zog und mit den restlichen in die entgegengesetzte Richtung ging. Man trennte sich und dies alles nur weil sie sich beide nicht einig gewesen war, der Grundsatz niemand ließ man zurück und man blieb immer zusammen war somit hinfällig. Mailin wollte natürlich Kilian zum Umkehren überreden, wollte ihn überzeugen das er es bereuen würde. Doch Kilian ließ sich nur durch ein Gefühl leiten und das war die Wut, die Sehnsucht nach dem ältesten von ihnen und die Sehnsucht nach einer heilen Familie. Nichts davon würde jedoch wieder kommen! Und so wie es die jüngste der Geschwister hervor gesagt hatte war es auch. Nach einer schlaflosen Nacht bereute es Kilian sich von Kian und den anderen getrennt zu haben, bereute es überhaupt so reagiert zu haben und nicht einen kühlen Kopf bewahrt zu haben. Doch umkehren kam auch nicht mehr in Frage, denn um ehrlich zu sein hatte Kilian nicht einmal einen blassen Schimmer gehabt in welche Richtung er eigentlich gegangen war nach diesem Streit.
Trotz der Schuldgefühle in Kilian hatte er keine andere Möglichkeit als mit den anderen mit zu gehen, was würde es ihn bringen am Ende alleine umher zu irren oder im schlimmsten Fall seine Schwester auch noch in Gefahr zu bringen?! Das Verlangen nun auch noch nach Kian zu suchen war groß, doch genauso wenig wie es bei Devin was bringen würde, würde es hierbei was bringen. Zudem blieb stets im Hinterkopf das er Mailin in Gefahr bringen könnte und darauf hatte er nun wahrlich keine große Lust. Immerhin war er der Ältere und seine Pflicht war es natürlich auf die Jüngere aufzupassen! Sowas musste nicht wirklich ausgesprochen werden. Kilian wurde nun da Kian nicht mehr da war noch ruhiger, zog sich wieder zurück. Gerade am Anfang nachdem Kian nicht mehr war, wirkte es auf Kilian fast so als ob er in den Augen der Gruppe nun der Anführer für sie war. Nicht nur das Kilian nie diesen Posten wollte, noch dazu überforderte es ihn. Denn immerhin fehlte nicht nur irgendjemand, es fehlte sein Zwillingsbruder an seiner Seite. Die wohl wichtigste Stütze in seinem Leben! Niemand, selbst Mailin konnte diesen Platz nicht mehr einnehmen. Dennoch fügte er sich dieser Position immer mehr und auch wenn er nicht gerade wie Kian war, in vielen Belangen ihm nicht einmal glich! Wurde er akzeptiert von den anderen. Wobei er in vielen Dingen auf einmal die Position seines Bruders vertrat, in gewissen Belangen sogar auf einmal die selbe Sichtweise wie er hatte. So dauerte es länger bis er jemanden vertraute, war misstrauischer und man konnte ihn schwer von dem Gegenteil überzeugen. Doch der Grundgedanke blieb immer noch der selbe. Wenn du einmal in der Gruppe warst hattest du eine Familie und man stand für einander ein, egal welcher Rasse du auch angehörst.
Die Jahre zogen ins Land, viel geändert hatte sich in der Gruppe nie wirklich was, mit Gelegenheitsjobs, den ein oder anderen Diebstählen hielten sie sich über Wasser und bevor sie erwischt wurden ging es dann auch schon weiter. Ab und an gingen welche, andere kamen dazu und wiederum andere waren noch immer dabei. Kilian selbst suchte immer mal wieder nach seinem verschwundenen Zwilling oder recherchierte bezüglich dem ältesten, doch nie fand er etwas das ihn auf eine wirkliche Spur brachte. Es war wohl purer Zufall das sich vor einem halben Jahr ein junges blondes Mädchen ihnen anschloss, wobei es am Anfang gar nicht so aussah. Immerhin war sie es gewesen die sie bestehlen wollte, die ihre Vorräte klauen wollte und es für sich behalten wollte. So wurde Liriana vorerst eine Gefangene bei der Gruppe, bis entschieden worden war was man nun wirklich mit ihr tat. Kilian hatte eine prägende Meinung, man würde sie einfach irgendwo aussetzen, in einer Stadt und sie dort zurück lassen. Immerhin kannte er das blonde Mädchen nicht und um ehrlich zu sein wollte er auch nichts mit dieser am Hut haben! Immerhin wollte Liriana sie bestehlen! Ja seine Meinung war stark und auch wenn einige sicher auf seiner Seite waren, so gab es jemand die dagegen sprach und sich für das blonde Mädchen stark machte. Ihnen gute Gründe lieferte genau dies nicht zu tun. Das Misstrauen bei Kilian jedoch war groß und er brauchte den ein oder andere Nacht noch um darüber nachzudenken. Schlussendlich stimmte er zu, gab der Blonden ein gewisses Vertrauensvorschuss! Das er dies nicht bereuen sollte zeigte sich im laufe der Zeit dann auch. Sie hatte Eigenschaften die der Gruppe gut taten und sie stand für das ein was sie getan hatte, zeigte ihm deutlich das man ihr vertrauen konnte. Sie gehörte bald zu den wenigen Personen die ihn zum lachen brachten und das musste schon was bedeuten. Sein Vertrauen zu ihr wuchs und schlussendlich durfte sie sogar mit helfen bei den Strategien von den Raubüberfällen. Natürlich waren sie sich nicht immer einer Meinung und es wurde auch diskutiert – wobei es natürlich ganz anders als mit seinem Bruder war. Irgendwie bekamen sie es jedoch hin einen gemeinsamen Plan für den nächsten Raubzug zu entwerfen! Ihre wahre Geschichte wusste er wohl nie wirklich, dennoch war Liriana fast wie eine weitere kleine Schwester für ihn, eine beste Freundin in schweren Zeiten! Gut vor einem viertel Jahr dann trennten sich jedoch die Wege, Liriana war in einer Nacht und Nebelaktion verschwunden. Sie war einfach am nächsten Tag weg. Nicht wissend wo sie hin wollte fing eine Suche an. Denn Kilian wollte nicht noch einmal solche Schuldgefühle wie bei seinem Bruder haben, nicht noch einmal einfach jemand gehen lassen. Dies hatte er nun zwei mal zugelassen – nein er wollte Liriana wieder finden. So fing er an sie zu suchen und natürlich nicht nur er, die Gruppe der Liriana ans Herz gewachsen war ebenso. •


So Poste ich:
• Auf Nachfrage •




Wer sollst du sein?
• Ex-Freund! ... Hatemate ... mal sehen

Name
• XXX || XXX -> Noch hast du keinen Namen! •

Alter | Geschlecht | Rasse | Beruf
• 24 - 26 Jahre alt | männlich | Memsch oder Mutant | Das weißt nur du! •

Wunschavatar
Bradley James || Ed Westwick || Alex Pettyfer || sind nur Vorschläge - bin offen für alles andere :D

Geschichte dahinter
• Der Anfang der Geschichte zwischen XXX und Kilian war kurz nachdem Kian - sein Zwilling gegangen war - er war damals 17 wie alt jedoch XXX war das blieb ein Gehemniss selbst später noch! Es wäre doch kein guter Anfang wenn XXX nicht der Held sein könnte oder? So fängt ja jede gute Geschichte an und auch die der beiden Jungs. Kilian durch schuldgefühle und dem Drang nachgebend seinem Bruder hinterher zu gehen, stand neben sich. Die Gruppe hatte es sich außerhalb einer Stadt gemütlich gemacht, Kilian dabei den nächsten kleineren Raubzug zu organisieren. Während andere damit beschäftigt waren etwas zu essen zu machen. Nichts ahnend das sie bereits unter Beobachtung standen. Ob XXX dazu gehört hat? Damals hatte er es bestritten, sicher er würde es immer noch bestreiten. Der Raubzug an sich war für den nächsten Tag ausgemacht, jeder der jungen Erwachsenen und Kinder wusste bescheid was zu tun war bzw. zu erledigen. Mitten in der Nacht wurde das Lager gestürmt von den Cops die sich auf die Lauer gelegt hatten. Erst war das Geschrei groß, die Panik kam kurzerhand über das Lager wobei die Kinder und Jugendliche natürlich einiges gelernt hatten und einige konnten auch fliehen. Zudem war in der Gruppe ja auch Mutanten verdrehten die ihre Gabe dann auch einsetzten. So auch Kilian, er duplizierte sich wollte damit unruhe stiften und gerade weil er noch nicht all zu viel Übung hatte. Überanstrengte er sich dabei! Seine Kraft schwand noch bevor er der Gruppe erreichen konnte. Sicherlich er wäre den Cops schutzlos ausgeliefert gewesen und danach BLADE, wenn nicht XXX gewesen wer. XXX half ihm zu entkommen, half ihm zurück zu seiner kleinen Schwester und der Gruppe. Ab diesem Zeitpunkt stand Kilian in seiner Schuld - zumindest wenn es nach ihm ging. XXX blieb natürlich bei der Gruppe, bemerkte die Blicke die ihn Kilian zuwarf. Er war mit unter einer derjenigen die es immer wieder schaffte Kilian ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und mit der Zeit kam es das sie immer mehr zueinander fanden. Eine gewisse Zuneigung hegten bis sie am Ende sogar ein Paar wurden. Alles war perfekt für sie! Natürlich stritten sie sich immer mal wieder, XXX war eben auch nicht einer der klein beigab oder sich alles gefallen ließ und Kilian war als Anführer der Gruppe auch nicht so gestrickt. Auch wenn er stets versuchte ruhig zu bleiben, eine Eigenschaft die so in ihm steckte. Oft gingen die Beiden sich an die Gurgel, nicht immer gingen sie aus einer Diskussion ohne Blessuren raus. Doch sie fanden immer wieder zueinander, wenn es auch immer mal wieder dauerte. XXX war in vielen Augen jedoch jemand der eher einem Penner glich, der auf den Gefühlen anderer herum trampelte - gerne auch auf den Gefühlen von Kilian. Manipulieren war etwas das ihm lag und er mochte es wenn Kilian nach seiner Pfeife tanzte. Er ihn klein machte und die Gefühle zerdrückte oder je nachdem ob es ihm dann passte wieder heilte. Zumindest kam es den meisten so vor. Kilian selbst bestritt dies jedoch, er war verliebt in XXX. Zwei Jahre lang ging es so bis XXX dann einfach von heut auf morgen die Entscheidung traf zu gehen. Nur mit einem Brief verabschiedet von Kilian, die Beziehung einfach zu Boden getreten. Verschwunden! Unwissend wieso zumindest Kilian. Was und Warum? Das weiß nur XXX ... und hier trennten sich die Wege, doch natürlich sollen die beiden sich wieder treffen. WIrd es wieder ein Hin und Her, was wird passieren? Lass es uns gemeinsam rausfinden. •

Probepost
• Probepost nein [ ] | ein alter [ ] | ein neu verfasster [X] | Probeplay [ ] •

Noch zu erwähnen wäre...
• Sooo und nun kommt hier das rein was sonst eben so erwähnt wird. Eigene Ideen, Anwesenheit (keine 24/7 Pflicht - geht ja auch gar nicht), Spaß am Charakter, Spaß am Play. ÄHm ... ja nicht gleich wieder verschwinden. Da dieser Charakter für Kilian wirklich wichtig ist und eine Bezugsperson war und wieder werden soll? Wer weiß, was bei ihnen noch passieren kann. Action, Drama und noch mehr Action davon kann man ja nie genug haben oder? Nun ja ansonsten kennt jeder doch das was man so erwähnt... Bei Fragen steh ich gerne zur Verfügung, also scheut euch nicht - wenn ihr es bis hierher geschafft habt und Lust drauf habt natürlich nur... •


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#20

RE: MALE WANTEDS

in Die Gesuche 10.11.2019 23:26
von Malia Reed • 8 Beitrδge



Name | Alter | Geschlecht | Rasse | Beruf | Avatar
• Malia 'Pandora' Reed | 26 | w | Mutantin | z.Z arbeitslos | Odette Annable •


Das bin ich:
• Mutation: Shadowreader - verwerfliche Taten erkennen | Short Facts: psychisch labil | Charaktereigenschaften: tough, zuverlässig, neugierig, hoffnungsvoll, hartnäckig, emotional instabil, argwöhnisch| Citizien •

Deine Geschichte:
• Die ersten Jahre ihrer Kindheit sind längst vergessenen Vergangenheit und nur Bruchstücke unklarer, dunkler Erinnerungen die sie jahrelang nicht von Alpträumen unterscheiden konnte. Seit sie sich richtig erinnern kann- oder will- war sie bereits ein Pflegekind im staatlichen System, eines der vielen vergessenen Kinder ohne Vergangenheit oder Familie. Zu schüchtern und verschreckt, um groß Freundschaften zu schließen, umso anhänglich bei den wenigen Personen, die sich ihr Vertrauen erarbeitet hatten. Ihre unauffällige und verschreckte Art war es auch, was ihre Vermittlung so schwer machte und dafür sorgte, dass sie länger als nötig in dem einen oder anderen Pflegeheim war. Vermittelt wurde sie schon, allerdings in schlechte Familien, die sich nicht für die Pflegekinder interessierten und nur die finanziellen Leistungen abgreifen wollten. Genau für diese kam ein ruhiges Kind wie sie gerade recht. Was bis zum Alter von fast 9 Jahren ihr Fluch war, wurde schließlich doch noch zu ihrem Segen. In der letzten Familie in der sie untergebracht war, sorgte der Pflegevater durch gewalttätige Übergriffigkeiten an seiner Frau und den Kindern schließlich für einen Polizeieinsatz, der ihr Leben für immer veränderte. Versteckt hinter der Couch wusste sie genau, die Polizisten würden sie wieder einem Sozialarbeiter übergeben, der sie zurück in eines der vielen Pflegeheime brachte. Stattdessen jedoch brachte man sie und die anderen Kindern der Familie ins Krankenhaus und einer der Polizisten blieb jeden Schritt des Weges bei ihr, versuchte nicht auf sie einzureden, sondern saß einfach nur bei ihr, während sie sich wieder von fremden Menschen untersuchen lassen musste und ungewiss blieb, wo sie am nächsten Morgen aufwachen würde. Vielleicht aus jahrelanger Berufserfahrung oder weil er selbst Vater war, brachte der Polizist sie persönlich in ihr neues Pflegeheim und besuchte sie in den folgenden Wochen regelmäßig, um nach ihr zu sehen. Er war bald eine der ersten wirklichen Konstanten im Leben des kleinen Mädchens und schaffte es, dass sie sich ihm gegenüber begann zu öffnen. Das zarte Band blieb nicht unbemerkt und bald nahm er sie immer wieder zu kurzen Ausflügen in die Stadt mit oder brachte seine Frau zu den Besuchen mit. Es war der Beginn ihres neuen Lebens. Der Polizist und seine Frau entschieden sich einige Monate nach dem tragischen Einsatz dazu sie zu sich in die Familie zu holen- nicht als Pflegekind, sondern sie adoptieren das kleine Mädchen und gaben ihr nach Jahren endlich eine beständige, ruhige Familie und die ersehnte Sicherheit, die sie zuvor nie gehabt hatte. Malia konnte auf eine städtische Schule gehen, Freundschaften schließen und auch wenn es Jahre dauerte, begann sie doch endlich aufzublühen und zu einem jungen lebensfrohen Teenagerin zu werden, die das Lachen liebte und das neue Leben in vollen Züge genoss und wertschätze. Die tiefe Dankbarkeit für diese Chance war eine überaus starke Bindung zu ihrer Familie, für die sie durch die Hölle gehen würde. Unterstütz und gefördert, geliebt und doch mit liebevoller Strenge in die Grenzen verwiesen, lernte sie das Familienleben vollkommen neu kennen. Ihr Vater half ihr nach ihrem 18. Geburtstag Einsicht in ihre Pflegeakten zu erhalten. Die grauenhafte Erinnerungen, die so oft mit Alpträumen verwechselte, stammten danach aus frühster Kindheit, da man sie von einer alleinerziehen Mutter mit schwerer Borderline-Persönlichkeit weggenommen hatte, die gegenüber ihrer Tochter durch jahrelanger psychische und physische Misshandlung auffällig geworden war. Die Spuren auf der Seele trug sie noch heute und arbeitete diese in einer Therapie bei Dr. Whittmore auf, nachdem man bei ihr ebenfalls eine Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert hatte.

Ihr Vater, Polizist und Ex-Soldat, war der Held in ihrem Leben, das Vorbild, dem man nacheiferte. Er brachte ihr von Anfang an kleine Selbstverteidigungstricks bei und sie entdeckte ihre Leidenschaft zum Kampfsport und Tanz, wo sie sich körperlich vollkommen kontrolliert ausleben konnte ohne Worte nutzen zu müssen. Neben dem Collage war sie regelmäßig zum Training in einer Boxhalle und trainierte dort, betreute später teilweiße auch jüngere Gruppen. Wegen ihrem Pflegevater absolvierte sie nach ihrem erfolgreichen Collegeabschluss auch ihr Studium in Kriminologie und bewarb sich um eine Ausbildung beim FBI in Quantico. Ihre Chance stand jedoch auf Grund ihres psychischen Profils schon immer schlecht und war von anfang an fraglich, ob sie überhaupt jemals zum aktiven Dienst zugelassen werden würde. Sie schied jedoch schließlich aus einem vollkommen anderen Grund aus dem Trainingsprogramm aus. Ihr Vater hatte sich im Dienst mit einem überstellten, seiner Meinung nach korrupten Detective angelegt, wodurch ihr Vater und bald auch die Familie immer weiter in Zwischenfälle verwickelt worden war, die man jedoch auf andere Fälle ihres Vaters schob. Was klein anfing, entwickelte sich schließlich zur Bedrohung auf ihre Familie und einem politischen Spiel innerhalb der Behörden. Malia unterstütze ihren Vater, der bald eigene Ermittlung anstellte. Ein Brand nahm der Familie das Haus, ein fürchterlicher Autounfall kostete ihre Mutter und Bruder wenige Wochen danach das Leben, bis Malia nach einigen Monaten mit ihrem Vater alleine war. Er verlor sich in dem Fall, wurde regelrecht besessen und zog sie in die Abwärtsspirale mit rein, wurde sogar zeitweise suspendiert, bis er schließlich wieder eintreten durfte und im aktiven Dienst erschossen wurde.Observierungen, Informationsbeschaffung, Undercoverarbeit, getrieben davon den Namen ihres Vaters wiederherzustellen und Rache für ihre Familie zu bekommen. Die Ermittlung zu dem Fall laufen noch immer, doch Malia ist davon überzeugt, dass es kein Zufall war. Der Verlust ihrer Familie, der Geborgenheit und einzigen Sicherheit triggert die junge Frau und verschlechterten ihren physischen Zustand erneut. Sie wusste nicht mehr wem sie noch vertrauen konnte, war nur noch von Gewalt umgeben und sah an jeder Ecke Gespenster. Alkohol war in der Zeit eben so ihr Freund und sie setzte ihre Medikamte ab, versuchte sich bedeckt zu halten. Der Mann, der sie nachts überfiel und versuchte zu vergewaltigen war jedoch kein Gespenst. In Notwehr schaffte sie es ihn abzuwehren, schlitze ihm dabei die Kehle auf und fügte ihm auch weitere schwere Verletzungen zu, die für einen Menschen den Tod bedeutet hätten. Verstört, aufgelöst und voller fremden Blut flüchtete sie in eine Kirche und brach dort vor dem Altar zusammen, verfluchte und betete zugleich zu Gott, hoffte auf ein Zeichen. In der Kirche fand sie seither Zuflucht und Schutz, während sie in Verzweiflung eine Antwort und Stärke im Glauben sucht, den sie vorher nie hatte. Es ist jedoch der einzige Halt, den sie noch hat, während sie Rache für ihre Familie möchte und das Leben, dass man ihr gestohlen hat.

•


So Poste ich:
• Auf Anfrage •




Wer sollst du sein?
• Mentor/in / Vorbildfunktion / Vater-/Mutterfigur

Name
• Das ist dir überlassen. •

Alter | Geschlecht | Rasse | Beruf
• 40+ | m/w | Mensch oder Mutant | Besitzer einer Boxhalle. Ex-Soldat? Security ? Coach? Behörde? •

Avatar
• Das ist dir überlassen. Der Avatar sollte jedoch eine gewisse Autorität ausstrahlen.
Male: idris Elba?
Female: Alana de la Garza? •



Geschichte dahinter
• Du hast deine ganz eigenen Geschichte zu erzählen, die kennt heute allerdings kaum noch Jemand. Vielleicht stimmt es, dass du mal bei der Army warst und unehrenhaft entlassen wurdest? Du behälst dein Leben für dich, für deine Schützlinge im Boxstudio tust du jedoch alles. Auch, wenn es heißt sie um 1 Uhr Nachts von der Polizeiwache abzuholen, mal bei dir schlafen zu lassen oder ihnen die Ohren langzuziehen. Du hast viele Kids kommen und gehen sehen, manche haben es geschafft, andere nicht. Malia kennst du seit sie als Teenager das erste Mal mit ihrem Adoptivvater bei dir zum Training in der Halle war. Du hast sie seit dem begleitet, kennst ihr Leben und weißt was sie gerade durchmacht. Deine Strenge hat ihr den nötigen Halt gegeben weiterzumachen, beim Training forderst du sie immer wieder und hast ihr mit der Jugendgruppe Verantwortung übergeben, die sie auf Trab und in den richtigen Bahnen halten soll. Ob dein Plan aufgeht, oder du nun doch härter durchgreifen musst, wird sich noch zeigen. Du bist nach ihrer verstorbenen Familie einer der wenigen Menschen, dem sie noch vertraut und auf den sie hört.•

Probepost
• Probepost nein [ ] | ein alter [ x ] | ein neu verfasster [ ] | Probeplay [ ] •

Noch zu erwähnen wäre...
• Der Charakter wird für Malias Werdegang wichtig sein und eine zentrale Rolle spielen. Eine gewisse Grundaktvität im Play und im GB wäre also super. Bau dir deine eigene Story im Forum auf, such dir Kontakte und habe Spaß! :) •



zuletzt bearbeitet 10.11.2019 23:28 | nach oben springen


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