“There is no safe place. There is no heaven. Not for us.” There will be, he promised in the darkness, new words written upon his heart. I will make one.

GENRE: MUTANTS
PLAYSTIL: SZENENTRENNUNG
ORT: SAN FRANCISCO
FSK: 18
JAHR: 2020.



If you're going to San Francisco...
Willkommen Fremder! Schön, dass du interesse an unserem Forum hast und dir die Zeit nimmst dich mal umzusehen. Das Forum ist ein freies Fantasy Forum mit dem Thema Metahumans/Mutanten, wobei wir uns von bestimmten Serien, Büchern und Filmen haben inspirieren liessen.
HINWEIS: ANMELDUNGEN OHNE BEWERBUNG WERDEN OHNE ZU ZÖGERN GELÖSCHT!


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#1

FEMALE WANTEDS

in Die Gesuche 19.06.2020 16:07
von WhateverItTakes • 92 Beiträge

xxx


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#2

RE: FEMALE WANTEDS

in Die Gesuche 19.06.2020 21:59
von Janusz Abernathy • 137 Beiträge



VOR- & NACHNAME | ALTER | BERUF | RASSE
Janusz Abernathy • 19 • arbeitslos • [x] Mensch • [ ] Mutant

GEMEINSCHAFT
[x] Citizen • [ ] Academy • [ ] B.L.A.D.E. • [ ] Cult • [ ] Community • [ ] Clan

MEIN GESICHT

Thomas Hayes

STORY
If I could break my DNA to pieces
Get rid of all my demons
If I could cleanse my soul
Then I could fill the world with all my problems
But, shit, that wouldn't solve them


“Erzähl mir doch etwas über dich, Janusz.“
Heute war genau der 355 Tag in der Haftanstalt für Jugendlich und sollte dieses Gespräch hier, diese so dumme und doch simple Frage über den Weg in die Freiheit bestimmen. Es war eher ein genervter Ausdruck der sich auf dem Gesicht des 18-jährigen breit machte als er die Psychologin vor sich musterte und das Mädchen im Hintergrund zu ignorieren versuchte.

„Können Sie nicht einfach fragen, was sie wissen wollen? Wo soll ich Ihrer Meinung nach anfangen?“
“Wie wäre es mit dem Anfang? Bei ihrer Familie?“

Ein Schnauben gelang über seine Lippen während er nur ungläubig die Augenbraue hochzog, nicht wissend, was dieses Thema mit seiner Entlassung zu tun haben sollte. Erst als er nach geschlagenen fünf Minuten bemerkte, dass es doch tatsächlich ihr Ernst war, lehnte er sich langsam zurück, verschränkte die Arme vor der Brust und fing eher gelangweilt an zu erzählen, denn hatte er das Thema bereits etliche Mal durchgekaut und doch hatte sich nie etwas geändert.

„Sie wollen also wirklich alles wissen? Von meiner Geburt an und jeden einzelnen Dreckkorn auf den Weg in diese Hölle? Vielleicht sollten sie dann Popcorn besorgen und ein Kaffee. Das hier könnte nämlich den restlichen Tag in Anspruch nehmen. Und ihre nette Gehilfin… Wie wäre es, wenn sie näher rückt, um aus ihrer heilen Welt gerissen zu werden? „

Es war bereits die Kleidung des Mädchens, die den Reichtum ihrer Eltern zeigte, den puren Wohlstand dieses Landes und doch war da noch mehr. Etwas faszinierendes, etwas so anderes als man bei der restlichen Oberschicht sehen konnte und als sie sich endlich dazu entschloss an dieser gemütlichen Runde teilzunehmen, konnte er es sehen. Ihr blick schrie das Interesse an ihm heraus, das Interesse an einem Insassen, welcher ihr in wenigen Sekunden die perfekte Welt, in der sie aufwuchs, zerstören würde.

“Können wir jetzt anfangen?“

Die Stimme der Psychologin klang genervt, ungeduldig als würde sie sich unwohl fühlen. Wenn er ehrlich war, dann würde er es verstehen können, aber schienen die vergangenen Monate sich wie eine zweite Haut über ihn selbst zu legen. Die Kälte in dem Raum, das weiß der Wände und die Wachen, welche im Hintergrund jede Bewegung von ihm beobachten, nahm er kaum noch war, denn gehörten sie längst zum Alltag. Ein leises Räuspern bevor seine Stimme den Raum erfüllte.

„Okay, aber sagen Sie nicht, dass ich sie nicht gewarnt hätte. Aber Sie sind bestimmt abgehärtet, habe ich Recht? Ja, cool. Dann fangen wir doch mal bei ihrem gewünschten Anfang an. Sie kennen bestimmt die Slums, da wo der Abschaum lebt, tja genau dort bin ich aufgewachsen. Ironisch. Ein Unterschichtler landet in der Jugend im Gefängnis. Überraschend scheint das ja nicht zu sein. Aber wir wollen ja nicht abschweifen. Mein Vater, der Mann, der mir eigentlich ein Vorbild sein sollte, war wohl das, was man als Monster bezeichnen konnte. Meine erste Erinnerung an ihn ist nicht von einem Spielplatz oder dem Beibringen einer Sportart, wie es wohl bei den anderen der Fall ist. Nein meine erste Erinnerung ist, wie er trunken und vollkommen verwahrlost den Deckel der Truhe schließt, um vor seinem eigenen Sohn die Ruhe zu haben. Mir wurde oft die Frage gestellt, wieso einem Vater seinem Kind so etwas antat. Zwar nicht in dem Zusammenhang, aber passt er doch ganz gut oder nicht? Immerhin wollten Sie alles wissen. Seine Begründung, um mich mit zwei Jahren in eine Truhe zu stecken waren simpel. Ich hatte Hunger und habe an seiner Hose gezogen worauf hin das sowieso schon kaputte Hosenbein endgültig den Geist aufgegeben hat. Früher habe ich ihn noch in Schutz genommen, immerhin war er betrunken so wie jeden Abend. Ich schätze so etwas passiert, wenn man seine Arbeit als Präparator verliert und das wenige Geld nun auch noch verloren war. Eigentlich musste er sich nicht wundern, so wie er sich nach dem Betrug meiner Mutter verhielt. Wissen Sie? Ich kann meine Mutter wirklich verstehen immerhin hat mein Vater sie all die Jahre geschlagen und sie auf den Strich geschickt, um das Geld für meine Geburt aufzubringen. Wer kann es ihr verübeln, dass sie sich in einen der Sicherheitsmänner verliebt hat? Immerhin hat er sie nicht verkauft oder wie ein Stück Dreck behandelt. Und da sie zu dem Zeitpunkt bereits die Fliege gemacht habe, musste eben der Hosenscheißer daran glauben, wie er so schön sagte.“

Während der Erzählung war seine Stimme fast schon tonlos mit einem Hauch von Belustigung. Es war sein Leben, seiner Vergangenheit und das Holz, aus dem er geschnitzt war und hatte er eines gelernt: Jammern oder gar schwach wirken ging niemals gut. Und so legte er auch jetzt sein distanziertes und nicht ernstes Selbst an den Tag. Eine Art, die er schnell lernte, um in den engen Räumen nicht durchzudrehen.

“Sie müssen sich bestimmt in die Situation zurückgesetzt gefühlt haben als Sie herkamen.“

Ein so trockener Kommentar, der danach schrie, mehr zu erzählen und die ganze Wahrheit auf den Tisch zu packen. Sich nun leicht vorgelehnt, legte er die Ellbogen auf seine, unter der Hose, bläulichen Knie ab und sah der Frau vor sich direkt in die Augen.

„Es war der Horror, aber war die Reaktion auf eine banale Angst, der näherkommenden Wänden, eine bereits Bekannte. Sie haben keine Ahnung, was die Wärter mit uns anstellen und würde ich es Ihnen sagen, dann würden Sie es nicht glauben und ich würde wirkliche Probleme bekommen. Ich hoffe, dass Sie verstehen, wieso ich lieber zu meinem Vater und die ursprüngliche Geschichte umschwenke. Allerdings haben Sie mir eine wirklich hervorragende Überleitung gewährleistet. Ein Kind, dass ständig isoliert und eingesperrt wird, kann nichts anderes als Ängste entwickeln, aber hat mein Vater eine sehr effektive Art und Weise gefunden sie zu unterdrücken. Mit Schlägen auf der nackten Haut. Es ist erstaunlich, was Gürtel ausmachen können, wie die Haut aufplatzt, wenn man einmal zu viel draufschlägt. Aber, das was noch viel interessanter ist, ist, was beim Älterwerden passiert. Bis zu einem gewissen Alter habe ich mich gefügt, das Haus habe ich nur zur Schule verlassen und ich habe stets das gemacht, was von mir erwartet wurde. Dann jedoch gab es ein Tag, ich glaube ich muss so neun Jahre gewesen sein, als sich das änderte. Ich wurde immer von der Welt abgekapselt damit keiner merkte, was er mit mir machte, damit keiner die blauen Flecke oder gar die Wunden an meinen Armen bemerkte. Er wollte, dass ich nicht ohne ihn kann, dass ich keinen habe und selbst meiner Mutter hat er mit ihren Tod gedroht als sie mich nach ihrer psychischen Erholung heraus holen wollte, also wie reagiert ein Kind, dass keine sozialen Kontakte hat und die Gewalt als eine Art Zuneigung und Interesse deutet, wenn es auf ein anderes Kind trifft und mit ihm in wirklichen Kontakt kommt? Genau er schlägt zu. Ohne Grund, ohne Vorwarnung. Ich schätze es war gut, dass mein alter Herr mich von den anderen ferngehalten hatte. Immerhin war ich wohl eine Gefährdung für jeder Mann. Was ich nicht wusste war, dass der Junge nebenan wohnte und aus einer ähnlichen kaputten Familie stammt wie ich und zu meiner Überraschung schlug er zurück, statt das Weite zu suchen. Es muss ziemlich lustig ausgesehen haben, wie sich zwei Kinder geschlagen haben. Ich hätte gerne zugesehen.“

Kommentierte er seine eigene Erzählung mit einem amüsierten Gesichtsausdruck. Es war eine schöne Erinnerung, auch wenn sie nicht wie eine getarnt war, aber war es ein Tag, der ihm noch heute viel bedeutet, der Tag, wieso er überhaupt hier war. Hätte der Jüngere niemals zurückgeschlagen, wären sie wohl kaum in anderen Kontakt gekommen, dann wäre er selbst nicht mit in sein Haus gekommen, um die geplatzte Lippe zu verarzten und hätte er nie ihn kennengelernt.

„Für Sie klingt dieser Vorfall vermutlich ziemlich traurig. Zwei gewalttätige Kinder, welche nichts Besseres zu tun haben als sich gegenseitig zu schlagen, aber ich kann Ihnen eines verraten. Es ist einer der schönsten Erinnerungen in meinem Gedächtnis. Diese Schlägerei hat mir meinem besten Freund gebracht. Für lange Zeit meinen einzigen Freund, wenn man es genau nimmt. Meinem Vater hat das jedoch nicht gefallen, denn würde jetzt jemand Fragen stellen können. Immer öfter fiel die Tür des heruntergekommenen Hauses, was meiner Meinung zu der Zeit mehr eine Ruine war, ins Schloss und kurz darauf hörte ich nur noch ein leises Klicken. Er hatte abgeschlossen, sperrte mich mehr denn je ein, aber konnte ich sehr ausdauernd sein. Ich habe angefangen mir Fluchtwege zu überlegen, Möglichkeiten mich heraus zu schleichen, ohne, dass er etwas mitbekam. Manchmal hat es funktioniert und andere Male konnte ich am nächsten Morgen nicht mehr laufen. Mein Arsch war kein schöner Anblick. Zur Schule ging in der Zeit nur noch aus Angst, dass mein Vater noch mehr Arten fand mich zu verletzten und das hat er auch. Ich muss so dreizehn gewesen sein als ich wegen der schlechten Kleidung eine Lungenentzündung bekam, aber Medikamente konnten wir uns kaum leisten. Es war mein Glück, dass ich nicht drauf ging und glauben sie mir es hat sich oft genug so angefühlt. Sorgen hat er sich jedoch nicht gemacht, es gab kein Tee oder Suppe ans Bett, wie man es von guten Eltern erwarten. Mein Vater war kein guter Vater, aber das haben selbst Sie jetzt kapiert. Hoffe ich. Was er jedoch begann als mein Lehrer bei ihm anrief und ihm mitteilte, dass er mich auf Grund der Krankheit nicht versetzten konnte, war eine Stufe mehr als kannte. Es war das erste Mal, dass er mir wirkliche Wunden zufügte. Ich zeig es Ihnen.“

Seinen eigenen Vortrag unterbrochen, stand er auf, um kurz darauf den Overall aufzuknöpfen und sein weißes Shirt hochzuziehen. Überall auf seinem Oberkörper konnte man kleine Wunden von Schnitten sehen, Markierungen, wie er sie so gerne nannte. Markierungen, die ihn daran erinnern sollte, was er war, woher er stammte und was passieren würde, wenn er zurück ging. Das Gefängnis war hart, die Gefahren lauerten an jeder Ecke, ein falsches Wort und schon war das Leben in Gefahr und auch die Wärter boten keinerlei Schutz, denn hörte man aus manchen Zellen, Nachts, wenn es ganz leise war, einige leise Wimmern. Woher es stammte, wusste der Brünette genau, wäre es bei ihm selbst beinah so weit gewesen, aber wurde ein Alarm ausgelöst. Einer der Jungen wollte fliehen und somit hatten die Peiniger nun etwas anderes zu erledigen als sich ihr Vergnügen abzuholen.

“Wie sind Sie damit umgegangen?

„Das war gar nicht so schwer, denn habe ich in den Jahren einen Zusammenhalt von Familie kennengelernt. Wann immer es ging, bin ich geflüchtet und habe mich versteckt, wenn ich wiederkam. Ich kenne nur Gewalt und die Loyalität Gin gegenüber. Zwar habe ich auch andere Menschen auf dem Weg kennengelernt, aber er ist wie mein Bruder. Nein, er ist mein Bruder und hat er mir das Leben gerettet. Das können Sie gerne wörtlich nehmen, denn wüsste ich nicht, wo ich wäre, ohne ihn. Kein Wunder also, dass ich immer an seiner Seite war, egal was passiert ist und so auch an den Abend als ich betrunken das Auto stahl. Nur war es eben nicht mehr ich, der an seiner Seite stand, sondern stand er an meiner. Er hat tausend Mal gesagt, dass es nicht richtig ist, wir es nicht tun sollte und er hatte Recht. Wir hätten es nicht tun sollen, dann wäre mir wenigstens eine Hölle erspart geblieben. Ich muss ihnen nicht sagen, wieso ich hier sitze und Sie herausfinden sollen, ob ich fähig bin wieder heraus zu kommen. Es ist Ihr Urteil, sie haben meine Akte, meine Vergangenheit und wenn sie richtig zugehört haben, dann haben Sie sogar meine Ängste.“

Erst jetzt lehnte sich der Hochgewachsene wieder zurück, musterte beide Gegenüber mit einer inneren Anspannung, denn waren die letzten Sätze, die die den Unfall betrafen, meilenweit neben der Wahrheit. Nicht er hatte das Auto geführt, sondern war es der Jüngere gewesen. Was jedoch der Wahrheit entsprach, war dass er maßlos loyal sein würde, noch immer und so war es keine Überlegung, sondern ein impulsives Handeln, dass er die Schuld auf sich nahm. Einer von beiden sollte es aus dieser Schicht schaffen, einer musste es schaffen, selbst dann, wenn es bedeutete, dass der andere unterging. Und er hatte vor 355 Tagen entschlossen, dass es der Jüngere sein sollte.

“Was wirst du… Sie tun, wenn Sie die Freiheit geschenkt bekommen würden?

Es war nicht mehr die Stimme der älteren Frau im Raum, sondern die der heranwachsenden Frau. Das erste Mal im ganzen Gespräch wanderte sein Blick zu ihr, musterte jeden Millimeter ihres makellosen Gesichtes. Sie war hübsch, hübscher als jede Frau, an die er sich erinnerte, sie wirkte aufrichtig, aber waren es die zuvor erwähnten Kleidungsstücke, die ihn auf Distanz hielten. Ein leichtes Schulterzucken und ein minimales Zucken der Mundwinkel bekam er dennoch zu Stande.

„Was glaubst du denn, was ich tun würde? Zu erst würde ich Gin aufsuchen, sehen was er aus seinem Leben gemacht hat, aber ich würde mich von ihm fernhalten. Es würde nur Unglück bringen ihn aus seinem leben zu reißen, wenn er etwas daraus gemacht hätte. Ich würde ihn schützen, wie es ein Engel tun würde. Wenn man an diese Wesen glauben wollte. Und nachdem ich weiß, dass er okay ist? Ich würde Kontakt zu meiner Mutter aufnehmen und um einen Schlafplatz bitten. Vorrübergehend bis ich etwas anderes habe.“

Ein zufriedener Ausdruck erschien auf der Mine beider Frauen als er tief durchatmete. Die Sonne war bereits untergangen, wie ihm der Blick aus dem, mit Gitter versiegelten, Fenster verriet. Es war späte, sie würden gleich gehen und ihn zurücklassen mit seinen eigenen Dämonen, den Dämonen des Gefängnisses und der Vergangenheit, die sie erneut geweckt hatten nur um am nächsten Morgen aufzuwachen und die wohl freudigste Nachricht zu erlangen.
356 Tage Gefängnis, 356 Tage, welche sich in seine Haut und seine Seele gebrannt hatte und welche an dem Tag seiner Entlassung hinter ihm lagen. Es war der erste Atemzug an frischer Luft, der der Anfang von etwas Neuem sein sollte. Doch was vor ihm lag war ungewiss und würde man sich wundern, wie oft man sich zweimal im Leben begegnete.





VOR- & NACHNAME | ALTER | BERUF | RASSE
deine Wahl, aber lass es aussprechbar sein • 17-19 • Schülerin/Studentin • [x] Mensch • [ ] Mutant

GEMEINSCHAFT
[x] Citizen • [ ] Academy • [ ] B.L.A.D.E. • [ ] Cult • [ ] Community • [ ] Clan

GESUCHT WIRD
it's kind of complicated

DEIN GESICHT

Olivia Holt
→ dies ist nur ein Vorschlag, aber behalte ich mir ein Vetorecht vor


STORY IDEE
Du bist eine Frau mit einer Ausstrahlung, die ich nicht ganz begreifen konnte. Das erste Mal als wir uns begegnet sind, warst du in einem Praktikum/einer praktischen Phase deiner schulischen Ausbildung und saßt zunächst hinter der Psychologin. Ihr beide wart es, die die Entscheidungen über meine Freiheit in den Händen hielt, aber bleibst du das ganze Gespräch über stumm. Lediglich die letzte Frage kam von dir und warf ein anderes Licht auf den kaputten Jungen, den alle immer sahen. Du sahst mehr und überzeugtest deine Mentorin davon mir eine Chance zu kommen. Dass ich das alles allein dir zu verdanken hatte, wusste ich nicht. Davon ausgegangen, dass ich dich nie wiedersehe, ging ich den Schritt heraus in die Welt allein. Kein Gedanken mehr an dich oder das Gespräch verschwendet, meinte es das Schicksal alles andere als gut mit mir. Meine Mutter ausfindig gemacht, um bei ihr unterzukommen, traf ich nicht auf sie, sondern auf dich. Völlig verwirrt stand ich da immerhin konntest du kaum meine Schwester sein. Zu mindestens nicht auf biologischer Ebene, denn waren wir ungefähr im gleichen Alter. Du warst die Tochter des neuen Lebensgefährten meiner Mutter und bereits als ich das riesige Anwesen betrat, war mir mulmig zumute und verstärkte sich dieses als ich dich sah. Von Anfang an hast du für mich nach Geld gestunken und gleichzeitig war dort etwas anderes in deinen Augen. Ehrliches und aufrichtiges Interesse an einer Geschichte, an einem Menschen. Ob das an deiner Neugierde lag oder ob ich ebenfalls eine faszinierende Wirkung auf dich hatte, kannst nur du wissen. Wie es mit uns weiter geht? Man wird sehen.


ABSCHLUSSWORTE
Zu erst einmal zu der wohl wichtigsten Frage: Wie sieht es mit einem Probepost aus. Ich würde von dir gerne einen Probepost aus der Sicht des Charakters lesen. Natürlich kann ich dir die Situation oder sogar einen Post vorgeben, sodass du es leichter hast zu antworten.

Jetzt aber zu den richtigen Abschlussworten:
Schön, dass du noch immer am lesen bist. Neben dem Standardgedöns von Anwesenheit und Aktivität ist es mir sehr wichtig, dass du eigene Ideen einbringst und dir ebenfalls andere Kontakte suchst, weswegen eine Verbindung von Gesuchen (sollte es passen) für mich kein Problem darstellt. Da Janusz in mancher Hinsicht ein nicht ganz einfacher Charakter sein kann, ist es wichtig, dass es dir nicht nur um schnelle Situationen geht, sondern du daran Interesse hast eine gemeinsame Story zu schreiben. Dieses Gesuch ist nicht zwingend auf ein Pair ausgelegt, aber würde auch nichts dagegen sprechen, wenn Schreibart und Kommunikation zwischen beiden Parteien passt.
So viel mehr bleibt mir auch nicht zu sagen. Also ich freue mich - mehr oder weniger - auf dich.



zuletzt bearbeitet 19.06.2020 22:06 | nach oben springen

#3

RE: FEMALE WANTEDS

in Die Gesuche 22.06.2020 12:37
von Kerim Ivanov • 277 Beiträge



VOR- & NACHNAME | ALTER | BERUF | RASSE
Kerim Ivanov • 31 • Chemiker | VP der Rotten • [ ] Mensch • [X] Mutant

GEMEINSCHAFT
[ ] Citizen • [ ] Academy • [ ] B.L.A.D.E. • [ ] Cult • [ ] Community • [X] Clan

MEIN GESICHT

∟ Garrett Hedlund ┐

STORY
I'm devoted to destruction A full dosage of detrimental dysfunction I'm dying slow but the devil tryna rush me
Heulende Munition, schnitt die eiskalte Nacht zum 09. Januar und riss die meisten Bewohner von Grozny - Tschetschenien aus ihren Betten, wo zuvor die Scherben der Fenster zersprangen und sich über sämtliche Betonböden der Häusern verteilten. Kindergeschrei wurde von der nachfolgenden Explosion übertönt und hinterließ einen ohrenbetäubenden Laut zurück, der nur dumpf abklang, als ein hysterisches Geschrei in den vier Wänden von Kerim losbrach. Zwei starke Arme griffen nach dem Dreijährigen Kind im Bettchen, dass lauthals auf sich aufmerksam machte. Sein Vater, ein einfacher Bergarbeiter der das Geld für die Familie Tag ein Tag aus, in der tiefen Dunkelheit unter der Erde verdiente, damit Wasser und Brot auf den Tisch kam, packte den Jungen um so schnell es ging, den Schauplatz des immer weiter wertenden Tschetschenien Konflikts zu entfliehen. Rauch so dunkel und schwer in der Luft liegend, brannte in den Lungen, als die fünf Köpfige Familie sich im Schatten der Nacht über die auf der Straße liegenden Leichen schleichte. Flucht! Das einzig mögliche, was einem in den Sinn kam, wenn die Messing Projektile jede Hauswand durchlöcherte und Tod zurückließen. Bereits seit Tagen plante das Oberhaupt der Familie, einen sicheren Weg aus der Stadt Grozny, doch die Aufständischen, kamen ihm zuvor, sodass eine Nacht und Nebelaktion die einzige Möglichkeit darstellte. Ein Fehler, wie sich herausstellte, nachdem ein einziger Augenblick der Unaufmerksamkeit den Jüngsten im Bunde, von der Familie trennte. Unter angeschwollenen Augen, torkelte das arme Kind, nicht verstehend was vor sich ging und lief direkt seinem Peiniger der nächsten Jahre, in die Hände. ... Eine übliche Vorgehensweise bei vielen Kriegsschauplätzen, um zukünftige Soldaten bereits im Kindesalter zu erhalten, doch für Kerim eine andere Zukunft bereit hielt. .....

In einem kleinen Zimmer, versteckt unter den Holzdielen eines Hauses, mitten in New York endete das Drama, um den Krieg für den damals Dreijährigen, der nach einer Tagelangen Transferaktion, endlich auf dem Inselstaat ankam. Ein Mann nicht wirklich von der Intelligenz geküsst, fraß sich einen Narren an dem Kind, das zuvor auf Neu erschaffenen Darknetseiten zum Verkauf ausgeschrieben stand. Sein erstes Opfer, was mit aller Liebe und Gewalt, seine Zuneigung offen legte war nur das erste von einigen Kindern, dass er in den folgenden Jahren in seinen Fängen hielt. Die wenigen Stunden, wo er eine Art Freiheit genoss, verbrachte der Junge mit dem Aneignen von Wissen über vorhandene Bücher. Sein Gehirn, so viel schneller als das vieler anderer, konzentrierte sich stets auf das komplizierte, was man heute unter dem Begriff semi-eidetisches Gedächtnis versteht. Die Fähigkeit Informationen schneller aufzunehmen und zu verarbeiten, als es für viele andere möglich ist, ohne diese dabei wieder zu vergessen. Doch sein Augenmerk sowie das Talent lag schon immer auf den naturwissenschaftlichen Fächern, obwohl keine Schule in dieser Zeit, mit seiner Anwesenheit, beglückt wurde. Die einst straff gespannte Leine, um den Jungen wurde mit den Jahren länger, sodass er sich irgendwann frei in der Wohnung des Mutanten bewegen konnte und sehr schnell, aufgrund seines scharfen Verstanden Macht über ihn erlangte. Eine Macht, die den Spieß im Alter von 13 umdrehte, sodass es Kerim war der Pläne schmiedete um weitere Kinder zu entführen und nicht zuletzt, diese umzubringen. Es war ein Einfaches, mit einem Jugendlichen Gesicht zu schmeicheln, ein Vertrauen aufzubauen und schließlich die Falle zuschnappen zu lassen. Wer hätte gedacht, dass hinter all dem eigentlich ein Kind steckte? Niemand, selbst die Polizei, welche dem vermeintlichen Entführer und Mörder im Jahre 2007 das Handwerk legte kam hinter die Fassade, als der damals 18 Jährige, seine unter Tränen, rührende Geschichte erzählte. Unter Angst und anfangs, völlig verstört spielte er das schutzlose Kind in dem Verhör, welches kein Wort sagen wollte, weil es den Tod fürchtete. Tage der Stille vergingen, bis er sein Spiel endlich brach. Ein Schriftstück, so unscheinbar und wichtig zugleich, was seine Schuld an jedem Mord zu Nichte machte, wenn er sich gegen seinen Entführer stellte und aussagte. Geplant, schon immer in seinem Kopf, sollte es tatsächlich soweit kommen, ging er natürlich auf diesen Deal ein und kam mit der Volljährigkeit und den Taten seiner Vergangenheit ungeschoren frei und viel mehr noch in die harte Ausbildung der BLADES.

Die Verhältnisse in dem familiären Haus spitzen sich zu und seine wahre Erscheinung trat immer mehr zum Vorschein. Die Leidperson darunter, war niemand geringeres als seine Schwester selbst, die immer stetiger mit den Folgen, eines hasserfüllten und paranoiden Bruder zurecht kommen musste. Anfangs stieß er langsam seine Fänge in das damals noch jugendliche Mädchen, nahm ihr systematisch die Menschen weg, welche sich nur annähernd in ihrem Umfeld bewegten, bis er es zeitnah, bei der besten Freundin schaffte. Seine zukünftige Frau, wenn man es genau nahm, die nur zwei Jahre seinen Worten erlag und sich auf eine Ehe einließ, die sie mittlerweile wohl nochmal überdenken würde. Aber damals die Zeit noch frisch und jung, war es der immer wiederkehrende Klang einer Stimme in seinem Kopf sowie der tiefsitzende Rachegedanke an einen Mutanten aus dem Leben seiner Frau, den es zu beseitigen galt, sein verstand wurde immer wahnsinniger und er wurde nach dem Vorfall als er den Mutanten brutal in Brand steckte und lauthals anfing zu lachen, in die geschlossene Anstalt gesteckt. Die Schuld hierfür trug niemand geringeres als der an der Spitze zu dem damaligen Zeitpunkt der Blades stehende Mann, der wohl schon seit Jahren ein Problem mit dem Strategen besaß. 23 Monate, verbrachte Rim in der Anstalt, bis die Machtübernahme von statten ging, Adira ihn aus dem Loch herausholte und zurück in den Schoß von Blade in SF steckte. Tbc….




VOR- & NACHNAME | ALTER | BERUF | RASSE
etwas russisches bisher hab ich dich Daria genannt • 30 • Inhaberin eines russischen Restaurants | Physikerin • [X] Mensch oder [X] Mutant

GEMEINSCHAFT
[X] Citizen • [ ] Academy • [ ] B.L.A.D.E. • [ ] Cult • [ ] Community • [X] Clan Sympathisantin

GESUCHT WIRD
Ehemalige, high Fixation

DEIN GESICHT



∟ Lilly Collins oder Zoey Dutch? Für anderes offen. ┐

STORY IDEE
Wir beide kennen uns bereits seit unserem 10.ten Lebensjahr, denn du warst das erste weibliche Opfer meines Entführers in der Geschichte. Gemeinsam lebten wir, zu damaligen Zeit in einem abgeschotteten Bereich unterhalb der Bodendielen eines Hauses in New York. Modrig und verdorben würde wohl am besten passen, verbrachtest du mit mir die ersten Wochen in diesem Bereich und warst für mich sozusagen der erste Mensch in meinem Alter, zu dem ich außerhalb der gezwungenen Gewaltakte Kontakt hatte. Wir waren Kinder und während ich samt dem Peiniger manchmal für Stunden verschwand, bist du vier Jahre lang nicht aus dem Haus gekommen. Ich half dir, wenn das Essen knapp wurde, wir lernten gemeinsam unser Schicksal mehr oder minder irgendwie durchzustehen, bis eines Tages da waren wir beide 14. der Entführer von uns Missbrauch verlangte. Es war deine sowie meine erste Erfahrung dahingehend, doch wir wussten beide, dass wenn wir es nicht taten, wohl sterben würden. Dies verlief über einige Monate regelmäßig der perverse Fetisch des Mannes trug dazu bei, doch irgendwann hast du es nicht mehr ausgehalten. Du gabst nicht mir, sondern ihm die Schuld dafür, woraufhin du dir beinahe das Leben nehmen wolltest. Ich hielt dich davon ab, sorgte sogar dafür, dass du frei kamst und unsere Wege trennten sich vorerst.

Was dann mit dir passierte, wusste ich nicht wir beide sahen uns erst im Alter von 17 wieder, als die Polizei das gesamte Spektakel auffliegen ließ und ich nach Georgia kam. Du warst ebenfalls dort, süchtig und auf der Straße lebend, weil das Leben bis dahin einfach ein Horror war. Ich nahm dich mit, selbst mittlerweile mit dem ansässigen Clan sympathisierend und stand gewissermaßen neben dir beim Entzug. Du warst wirklich am Ende, aber du hast die Kurve bekommen, sogar ein Studium in Physik begonnen. Es schien danach erstmal Bergauf zu gehen, ich selbstverließ jedoch Georgia und zog nachdem mein leiblicher Vater ausfindig gemacht wurde, nach Malibu. Unser Kontakt fiel vorerst eher spärlich aus, genau bis zu dem Zeitpunkt als ein Teil des Clans nach SF kam. Du bist gefolgt, immerhin wusstest du das ich ebenfalls dort die Ausbildung zum blade machte. Allerdings war ich nicht alleine, sondern plötzlich verheiratet. Ob dir das gefiel oder weniger musst du für dich entscheiden, ebenso was du in dieser Zeit gemacht hast. Jahre vergingen, wie du in meiner Story herauslesen kannst, kam ich ebenfalls für 2 Jahre in die Geschlossene. Seit einem Jahr wieder heraus änderte sich so einiges, Blade kehrte ich den Rücken nahm die Position des Stellvertreters neben Iain im Clan ein. Du witterst hierbei eine Chance, womöglich ist dir Jelena – meine Ehefrau ein Dorn im Auge? Du hast viele Kontakte in die Autoszene aufgebaut, Inplay aktuell bist du mit mir sowie Creed in Mexiko zu einem jährlichen Treffen der Autotune-Rennszene bei welchen wir uns eig. immer sahen. Dauer : Eine Woche. Was dein Vorhaben wirklich ist, wieso du trotz deines abgeschlossenes Studium ein Restaurant führst und welche Geheimnisse du sonst noch mitbringst steht dir vollkommen frei.


ABSCHLUSSWORTE
∟ Erstmal freut es mich, dass du es bis hierhin geschafft hast und noch Interesse zeigst, denn liegt mir diese Rolle enorm am Herzen und spielt im gesamten Verlauf von Kerim seiner Geschichte einen ausschlaggebenden Punkt. Rim wurde stark bespielt, daher habe ich nicht alles mit aufgeführt was bereits passiert ist, eines bleibt gesagt er ist ein komplizierter und kalter Charakter, welcher herausfordern kann. Bei der gesuchten Frau stelle ich mir eine sehr intellektuelle Persönlichkeit vor, anders würde es schlecht zwischen beiden harmonieren, da Kerim ein massives Problem mit hysterischen Damen besitzt, welche mental nicht auf Augenhöhe mit ihm sind. Die oben beschrieben Idee ist nicht in Stein gemeiselt, mit mir kann man über alles reden, allerdings sei vorweggesagt, ich suche hier kein Pair, sondern Jemanden der die Geschichte weiter vorantreibt. Drama ist und wird dabei eine große Rolle spielen, aber dies macht das RPG schließlich auch aus. Damit wir abstecken können, ob es schreibtechnisch zusammen harmoniert würde ich mir einen Post aus Charaktersicht wünschen. Alles in allem hoffe ich auf ein tolles Playgeschehen, Jemanden der Beständigkeit groß schreibt und offen anspricht, wenn es Probleme gibt. Ansonsten bleibt nichts mehr zu sagen, außer habe Spaß an der Rolle und lass dich bald hier sehen. ┐




Warning: RIM is a manipulative character who also has no problem using violence at anytime. It does not matter if against a man or a woman.

Jelena Ivanova behält das im Auge...
zuletzt bearbeitet 22.06.2020 12:46 | nach oben springen

#4

RE: FEMALE WANTEDS

in Die Gesuche 27.06.2020 19:43
von Eryk Zagorski | 134 Beiträge



VOR- & NACHNAME | ALTER | BERUF | RASSE
Eryk Zagorski • 32 • Polizeicaptain - Bandenkriminalität • [ x ] Mensch • [ ] Mutant

GEMEINSCHAFT
[ x ] Citizen • [ ] Academy • [ ] B.L.A.D.E. • [ ] Cult • [ ] Community • [ ] Clan

MEIN GESICHT
Chris Evans



STORY
Eryk Zagorski wuchs in relativ ärmlichen Verhältnissen auf einem polnischen Bauernhof auf, mitten im Nirgendwo. Die kleine Familie, bestehend aus ihm und seinen Eltern, konnte sich nur über Wasser halten, da sein Vater beim Militär diente. Seine Mutter hatte Eryk immer erzählt was für ein Held sein Vater war und dass er Gutes tat. Eryk glaubte ihr, es wurde ein Idealbild in seinem Verstand erschaffen, dem er hinterherstrebte, obwohl er eine Vaterrolle in seinem Leben dank der Umstände schmerzlich vermisste. Schon in jungen Jahren musste er schwer körperlich arbeiten und auf dem Hof mithelfen, da seine Mutter das alleine nie geschafft hätte. Bereits im Alter von 5 konnte er einen Pferdepflug führen. Ihr Leben war einfach und anstrengend, doch schön. Der Schock kam, als ihr Vater bei einem seiner kurzen Besuche zu Hause beschloss, dass sie umziehen würden. Nicht in einen Nachbarort oder eine polnische Stadt, sondern auf einen ganz anderen Kontinent. So kam es, dass die Familie Zagorski nach San Francisco zog. Für den Jungen war es anfangs aufregend, bis er merkte wie sehr die Sprachbarriere ihm im Weg stand. Genau so erging es seiner Mutter, die keine Anstellung fand, da sie kein einziges Wort verstand. Nach einigen Jahren wurde Eryk klar, dass sein Vater den Umzug womöglich nicht angeordnet hatte, um ihnen allen ein besseres Leben zu verschaffen, sondern um sich mehr berufliche Möglichkeiten zu bieten. Aufgenommen ins amerikanische Militär, war er noch weniger zuHause als sonst und dies wirkte sich massiv auf seine Mutter aus. Sie wurde immer ruhiger, ließ den Haushalt schleifen und Eryk musste erneut das Kind sein sein lassen, um diese Aufgaben zu übernehmen. Nicht nur, dass er in der neuen Schule kaum ein Wort verstand, sich selbst darum kümmern musste, wie er überhaupt hin und wieder nach Hause kam und dazu noch der Haushalt und das Versorgen seiner Mutter, die irgendwann zu einem lebenden Geist wurde. Sein einziger Lichtblick war ein anderer Junge, der jünger war als er - so wie alle seine Klassenkameraden. Er war ein zorniger Bengel, doch er nahm sich dem Polen an und mit seiner etwas strengen Hilfe, lernte er die Sprache schneller und schneller und somit vereinfachte sich auch sein Dasein ein wenig. Eryk war kein extrem herausragender Schüler, doch er bemühte sich sehr den Ansprüchen zu genügen, das Haus in Schuss zu halten, zu Kochen und zu putzen, während er lernte. Er wollte das Leben nicht verlieren, dass sie hatten und versuchte verzweifelt alles beisammen zu halten, doch er war nur ein Kind. Als sein Vater von einem langwierigen Einsatz zurück kam und seine Frau so vor fand, so geistig abwesend, nur mehr vor sich hinvegitierend, nachdem sie kurzlichst versucht hatte sich mit Schlaftabletten das Leben zu nehmen, konnte er ihren Zustand nicht ertragen und ließ sie in eine psychiatrische Anstalt einweisen, egal wie sehr Eryk ihn anflehte sie nicht fort zu bringen. Er war damals schon beinahe ein junger Mann gewesen und alt genug um auf sich selbst zu achten. Doch wer achtete auf die, die er liebte? Sein Vater brachte sich im Ausland ständig in Gefahr, seine Mutter konnte er nicht retten und Micah, sein bester Freund seit seiner Ankunft in SF, entglitt ihm auch immer mehr. Der junge Amerikaner begann sich von ihm ab zu schotten, sich düsteren Gefilden zu widmen und in Sphären ab zu sacken, in die Eryk ihm nicht folgen konnte. Er fiel Drogen zum Opfer. Eryk...blieb nichts mehr. Egal wie sehr er darum kämpfte, er konnte sie alle nicht retten. Schweren Herzens entschloss er sich seinem alten Leben den Rücken zu kehren und als es Zeit wurde, besuchte er eine Militärakademie, wo er sich ausbilden ließ. Er lernte viel, konzentrierte sich vollkommen auf seinen Werdegang und mit viel Fleiß und Hingabe, schaffte er es sogar sich einen ansehnlichen Rang innerhalb der Army zu ergattern. Er erarbeitete sich den Rang eines Captains, den höchsten Rang, den ein Soldat im aktiven Einsatz erhalten konnte. Eryk verlor sich in seiner Arbeit, er war so versessen darauf wenigstens irgendwem auf diesem Planeten zu helfen, dass er nicht sah, dass Krieg...Niemandem half, egal auf welcher Seite man stand. Egal wie viele Konflikte er in den Auslandeinsätzen löste, oder wie viele Zivilisten oder Kameraden er vor Unheil bewahrte, es füllte nicht diese Leere in ihm. Seine Aktionen auf dem Feld wurden immer Waghalsiger, bevor es schlussendlich eskalierte. Nach einer Schussverletzung, die er sich 2011 zugezogen hatte, hatte er weiter gemacht, doch was seine Zeit als Captain der Armed Forces beendete war ein kleines Kind. Ein Kind, dass als Kurier eines Sprengsatzes genutzt wurde. Im Versuch seinen Trupp vor dem Sprengsatz zu retten, konnten zwei seiner Männer ihn gerade noch rechtzeitig von seinem irrsinnigen Vorhaben abbringen. Dennoch zündete der Sprengsatz und die drei Männer von den Beinen riss. Die Meisten bezeichneten es als heldenhaft, dass er versucht hatte sie zu retten, doch...Einer seiner Männer verlor dabei das Leben, der Andere ein Bein und Eryk das Bewusstsein. Einige Monate lag er im Koma, doch als er endlich wieder erwachte, war er wieder in den Staaten. Seine Genesung dauerte durch seine gute körperliche Verfassung und seinen eisernen Willen nicht so lange, doch dennoch hing ihm seine Vergangenheit hinterher. Ehrenhaft entlassen zu werden war zwar mehr als er seiner Meinung nach verdiente, doch hatte er gleichsam seinen vermeintlichen Lebensinhalt verloren. Durch Zufall trat ein ehemaliger Soldat an ihn heran und legte ihm nahe der Polizei bei zu treten, so wie er es getan hatte und so kam es dazu, dass Eryk ihm folgte. Aufgrund seiner Ausbildung und seinem Rand beim Heer, bekleidete er nun seit Neuem den Posten eines Polizeicaptains des SFPD und auch wenn es endlich so aussah, als würde sein Leben wieder geregelte Bahnen laufen, holte ihn ein Teil seiner Vergangenheit wieder ein, in Form seines einst besten Freundes aus Kindheitstagen, den er nie aus seinen Gedanken hatte verbannen können.




VOR- & NACHNAME | ALTER | BERUF | RASSE
Irgendwas südasiatisches (afghanisch, pakistanisch, israelisch - je nachdem wo du herkommst) • um die 30 • etwas Militärisches o. Dolmetscherin • [ x ] Mensch • [ x ] Mutant

GEMEINSCHAFT
[ x ] Citizen • [ ] Academy • [ x ] B.L.A.D.E. • [ ] Cult • [ ] Community • [ ] Clan

GESUCHT WIRD
Exfreundin - Mutter meines Kindes - vll irgendwann Beste Freundin? - KEIN PAIR

DEIN GESICHT

∟Hayley Atwell ┐

STORY IDEE
Während Eryks Zeit in Afghanistan, waren du und er auf der selben Basis stationiert. Als Dolmetscherin und Expertin für südasiatische Sprachen, dientest du als Sprachrohr und Übersetzerin des Militärs. Aufgrund der damaligen Situation, war es dir und auch Eryk klar, dass aus eurer Affäre wohl nichts Dauerhaftes werden würde, es wäre dumm sich in einer so gefährlichen Lage fest zu binden und das war auch dir vollkommen klar, doch alles änderte sich als du bemerktest, dass du schwanger warst. Du kamst leider nie dazu es Eryk zu sagen, da er in einem Einsatz schwer verletzt wurde und nach Hause in die Staaten geschickt wurde. Da du nicht einfach deine Arbeit ad acta legen und herum reisen konntest, hast du beschlossen das Kind alleine groß zu ziehen, doch als sich die Lage in deinem Zuständigkeitsbereich immer mehr zuspitzte, musstest du an das WOhl des Kindes denken und stelltest einen Antrag auf Versetzung, um möglichst weit aus der Gefahrenzone zu kommen. Ironischerweise versetzte man dich gerade nach San Francisco, in die Stadt in der auch Eryk lebt. Er führt allerdings bereits selbst ein ganz anderes Leben. Wirst du Kontakt aufnehmen? Oder sogar verheimlichen, dass ihr eine gemeinsame Tochter habt? Sieht die Kleine ihm womöglich so ähnlich, dass es dir schwer fällt nicht mehr an eure gemeinsame Zeit zu denken?


ABSCHLUSSWORTE
∟ Hello there! Eins hier nochmal vorweg - das hier ist KEIN Pair Gesuch! Eryk ist in der Hinsicht verplant. Dennoch haben unsere Charaktere eine gemeinsame Geschichte und sind einander natürlich nicht egal. Ich hätte gerne, dass du dich einbringst, input gibst und dich gut im Forum einbindest. Bitte bring' eine anständige Charaktergeschichte mit. Drama schadet nie :D ┐



"I do not stand by in the presence of evil. There is something good in this world and it's worth fighting for"


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#5

RE: FEMALE WANTEDS

in Die Gesuche 30.06.2020 15:40
von Alyssa Monroe • 348 Beiträge



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Alyssa Monroe • 25 • IT-Nerd/Hackerin • [x] Mensch • [ ] Mutant

GEMEINSCHAFT
[ ] Citizen • [ ] Academy • [x] B.L.A.D.E. • [ ] Cult • [ ] Community • [ ] Clan

MEIN GESICHT

∟ Victoria Justice ┐

STORY

Mit einem Kaffee bewaffnet, lief Aly in das Grossraumbüro wo sie den Verursacher eines Serverabsturzes aufsuchen wollte. "Matthew Kimberly?" rief sie, ehe eine Hand sich erhob und die junge Frau kurz musterte. "Sie können den Kaffee da abstellen, Danke." Antwortete er ihr und wandte sich wieder seiner Arbeit zu. Aly seufzte, es war nicht das erste Mal das irgendein Büroheini sie für eine dumme Praktikantin hielt. "Darum bin ich nicht hier. Irgendwas hat von Ihrem Rechner aus einen unserer Server gegrillt." Erklärte sie, stiess aber wieder nur auf taube Ohren. "Was Grillen? Wann? Heute Abend? Lass mir ne Einladung da Süsse, ich überlegs mir." Das liess jegliche Sicherungen bei Aly durchbrennen und sie kippte kurzerhand ihren wertvollen Kaffee über seine Tastatur. Nun war ihr die Aufmerksamkeit des Mannes sicher. Entsetzt, wie auch wütend blickte er sie an, worauf sie nur mit den Schultern zuckte. "Ich denke Sie sollten sich eine neue Tastatur anschaffen. Solange kann ich in Ruhe meine Arbeit erledigen" erklärte sie, holte ihren Laptop raus und schloss diesen an den Rechner an, um herauszufinden wo das Problem lag. Einige Stunden später war sie mal wieder ihren Job los. Es war nicht das erste Mal, solche Situationen kamen immer wieder vor und Aly hatte Mühe damit umzugehen. Hatte sie tatsächlich jahrelang studiert und gebüffelt, um nun so behandelt zu werden? Definitiv nicht. Als sie nach Hause kam, um die unangenehme Botschaft zu verkünden, warteten ihr Bruder und ihre beste Freundin bereits auf sie. Die beiden waren nun seit 2 Jahren ein Paar und gemeinsam lebten sie alle in einer Art WG. "Hör zu Aly, solche Wixer wirst du immer wieder treffen, versuch die Sache doch mal anders zu sehen. Sie unterschätzen dich, mach dir das doch stattdessen zu einem Vorteil" schlug ihr Bruder Sam der jungen Frau vor. Er hatte Recht, vielleicht war es gar nicht so schlecht unterschätzt zu werden. "Ja vielleicht" stimmte sie ihm kleinlaut zu "Ich werde heute Abend wieder zu einem CTF gehen und mein Ego da wieder ein wenig füttern lassen" verkündete sie schliesslich mit einem breiten Grinsen und huschte in ihr Zimmer, um sich umzuziehen. Ihre Anonymität war ihr bei jeglichen Hackeraktivitäten am wichtigsten, denn Aly wusste wie viel Ärger sie sich damit einhandeln konnte. "Pass auf dich auf." Rief Sam ihr noch nach ehe sie die Wohnung verliess. Es sollten die letzten Worte sein, welche sie von ihrem Bruder hörte. Das CTF dauerte die ganze Nacht und es war bereits der neue Morgen angebrochen, als sie sich müde auf den Nachhauseweg machte. Doch dort angekommen, war der Häuserblock bereits von Polizisten umringt. Aly ging davon aus, dass irgendein Nachbar wieder Scheisse gebaut hatte, irgendein Drogenlabor welches nun hochgenommen wurde, weshalb sie sich durch einen versteckten Eingang, Zugang zum Haus verschaffte. Je näher sie der Wohnung jedoch kam, desto klarer wurde ihr, dass etwas nicht stimmte. Zu spät wurde die junge Frau von den Cops bemerkt und sah das schreckliche Bild welches sich in der Wohnung bot. Ihr Bruder und ihre beste Freundin lagen auf dem Boden, überall war Blut. Das letzte was sie noch hörte waren die Worte eines Officers "Das war auf jeden Fall kein Mensch, so wie die beiden zugerichtet wurden. Darum haben wir auch Leute von BLADE hier" erklärte dieser. Im nächsten Moment wurde sie auch schon von einer Hand an der Schulter gepackt, welche den Eindringling bemerkt hatte. Unter grossem Protest brachte man die Frau wieder nach draussen, welche in dieser Nacht alles verloren hatte was ihr wichtig gewesen war. Es waren Bilder, welche sie nie vergessen würden und welche sie auf eine Art aufrüttelten. Aly wollte ihr Leben endlich in den Griff bekommen und sie wollte den Mörder ihres Bruders und ihrer Freundin finden. So kam sie zu ihrem Posten bei BLADE, denn wie sich herausstellte, fehlte der Organisation noch jemand mit ihrem Talent. Dieses Ereignis lag nun fast schon 2 Jahre zurück und doch erinnerte sich die junge Frau daran, als wäre es erst gestern gewesen.





VOR- & NACHNAME | ALTER | BERUF | RASSE
xxx xxx • 25-28 • Dir überlassen, ich dachte an sowas wie Barkeeperin vielleicht? • [x] Mensch • [ ] Mutant

GEMEINSCHAFT
[x] Citizen • [ ] Academy • [ ] B.L.A.D.E. • [ ] Cult • [ ] Community • [ ] Clan

GESUCHT WIRD
Best Friend / Sister I never had

DEIN GESICHT

∟ Ruby Rose? (Nur ein Vorschlag, ich behalte mir das Vetorecht) ┐

STORY IDEE
Wir kennen uns noch nicht so lange (ca. 1.5 Jahre) aber sind uns bereits in kurzer Zeit sehr Nahe gekommen. Wie jede gute Freundschaft beginnt auch unsere mit einem "Oh mein Gott diese Person nervt mich." Du hast mich angequatscht und versucht ein Gespräch mit mir zu führen, wobei ich ziemlich abgeblockt habe. Mit deiner eindringlichen Art bist du dann aber doch zu mir durchgedrungen. Du bist der Typ Mensch, der auf andere direkt zugeht und sie in ihren Bann zieht. Wenn es mir schlecht geht siehst du mir das sofort an und ich versuche mittlerweile eigentlich auch nicht mehr dich vom Gegenteil zu überzeugen. Aber auch ich hab natürlich immer ein offenes Ohr für dich! Ausserdem bist du auch die Person, die mich hin und wieder aus meiner virtuellen Welt raus, an eine Party zerrt, wobei ich mich da erst immer etwas sträube, ehe wir einen legendären Abend zusammen verbingen. Du bist einfach sowas wie mein Safe-Place, meine Flucht aus der Realität.


ABSCHLUSSWORTE
∟ Es reicht mir für dieses Gesuch ein alter Post. Ansonsten gilt das gleiche wie immer, melde dich wenn du wirklich Lust hast und nicht gleich wieder verschwindest. Ich bin meist sehr aktiv und halte dich gerne auch zwischendurch mit GB's oder Privis bei Laune. Du sollst aber natürlich auch andere Beziehungen knüpfen. Ebenso darf das Gesuch mit anderen Verknüpft werden wenn es passen sollte. ┐



         
Underestimate me. That'll be fun.

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